Verfasst von: dusdo | 8. November 2009

Tag 15 The End

The end is near…

Ja, heute sollte es unser letzter Tag in Florida werden. Nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt haben, folgte der Checkout, der sehr schnell ging. Wir rollten unseren Koffer die 5 Minuten zur Parkgarage und waren schon durchgeschwitzt, bevor wir am Auto ankamen. Kein Wunder, wieder über 30 Grad und richtig schwül.

Wir mussten noch einmal für 10$ tanken, damit wir am Metrozoo Miami auch ankamen, der das heutige letzte Ziel sein sollte. Elli schickte uns zwei mal um den Block zur Tankstelle, die wir mit einem Wenden des Autos in 200 Meter erreicht hätten. Der Preis pro Gallon betrug hier 2,759$, wobei wir auf der Reise Preise von 2,639$ bis 2,939$ hatten. Viel für Amerika, aber paradiesisch für uns (ca 50 Euro-Cent pro Liter).

IMGP1515

Der Metrozoo befindet sich ganz im Südwesten von Miami. Also rauf auf die Autobahn, direkt in den Stau. Dann wieder runter, und über die normalen Strassen. Da das Strassensytem ja fast schachbrettartig aufgebaut ist war es nicht schwer zur 152 Street und 124 Ave zu finden. Vorher machten wir noch an einem Subways halt, um zu frühstücken. Der erste Subways, der mal richtig voll war.

Mittlerweile hatten wir 34 Grad und wir erreichten den Zoo. Der Eintritt kostete pro Person 16$ plus. Der Zoo war in mehrere Themenbereiche unterteilt. Wir besuchten den Australienteil und den Südamerikateil und waren dann zu platt, weiter den Zoo zu entdecken.

P1080891

IMGP1528

IMGP1531

P1080871

P1080865

Es war mörderisch warm in der Sonne und eine Luftfeuchtigkeit jenseits von gut und böse. Wir begaben uns zu unserem Auto und machten Inventur. Jede Tasche wurde auf den leeren Parklatz gestellt, gewogen, umgepackt, bis wir nur noch drei Reisetaschen, einen Riesenkoffer und 2 Handgepäckstücke hatten, die innerhalb der erlaubten Gewichtsgrenzen blieben.

P1080905

Es war mittlerweile 3 Uhr nachmittags und wir machten uns auf den Weg Richtung Avis-Abgabestation. Es ging relativ zügig, sodass wir gegen viertel vor 4 auf dem Parkplatz waren und unseren Cadillac abgaben. Der Bus stand bereit und der Busfahrer kam angelaufen, um uns und unsere Koffer einzuladen. Gegen viertel nach vier waren wir, natürlich viel zu früh, am Flughafen und wir begaben und in Terminal J zum AirBerlin Schalter. Und – oh wunder – die Schalter waren schon auf und eine lange Reihe Wartender hatte sich schon eingereiht. Von Martinair waren wir es gewohnt, erst 2,5 Stunden vor Abflug abgefertigt zu werden. Das Einchecken ging trotz der Schlange sehr schnell und wir erhielten unsere vorgebuchten Sitzplätze. Die Maschine war zu 2/3 belegt.

Wir gingen durch den Sicherheitscheck, der sehr langsam ablief. Nur ein Mann überprüfte die Ausreisepapiere, was den Laden echt aufhielt. War man dort durch gings es schnell durch den Ganzkörperscanner, und man war im Duty Free Bereich. Wir stärkten und mit etwas McDonald und shoppten noch ein wenig. Dann begaben wir uns in den Wartebereich J15. Nach elendig langer Zeit durften wir dann boarden.

Es ging nach Reihen. Wir waren zuletzt dran, da wir ja in Reihe 17 ziemlich weit vorne sassen. Der Flieger stand ca 40 Minuten rum, bis wir endlich abheben durften. Man sollte es nicht glauben, aber es braucht so seine Zeit, bis das Flugzeug vom Einsteigefinger bis ans andere Ende der Rollbahn gefahren war.

Und schwuppdiwupp waren wir in der Luft. Der Rest war ja schon Routine, warmes Essen, Film, zollfreier Einkauf, zweiter Film, irgenwann wurde verdunkelt, Frühstück und um 10.50 Uhr Landung. Ich konnte nach vier Stunden nicht mehr sitzen, mein Hintern und mein kaputtes Knie taten weh, aber was solls, man kommt aus der Legebatterie einfach nicht raus. Und wie immer konnte ich keine 5 Minuten schlafen. Nach der Landung ging es durchs Terminal, nach 10 Minuten kamen dann die Koffer. Zwei Trollies haben wir uns gekrallt und sind dann unbehelligt durch den Zoll.
Nachdem wir die Bushaltestelle für den Bus Richtung Parkplatz 24 gefunden hatten kam dieser auch schnell und nach weiteren 20 Minuten waren wir an unserem Auto. Schnell eingepackt, und um 13.40 Uhr waren wir wieder in unserem Häusken in Dortmund.

Fazit:
wunderbar erholt,
das Wetter war meist gut, bloss für die Jahreszeit zu heiss (meist 30-32 Grad), die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch,

bei den Hotels hatten wir keinen Reinfall (zum Teil von Deutschland, teils in USA per Internet oder vor Ort gebucht),

gefahrene Kilometer ca. 3100,

Auto ok,

Suchtfaktor Florida: sehr hoch.

ich habe noch nie so viele Blondinen mit dicken Autos gesehen, die beim Fahren telefoniert haben,

Auch zum dritten bzw. vierten mal war Florida wieder eine Reise wert. Der Unterschied zu den vorherigen Reisen war das entspanntere Reisen, soll heissen, wir waren nicht mehr so auf die Reiseführer-Musts fixiert, sondern haben uns treiben lassen. Der nächste USA-Trip wird dann aber wahrscheinlich eine Tour werden, die uns von New York nach Florida führen wird.

VIelen Dank füe die vielen Kommentare und dass ihr uns bei unserer Reise begleitet habt. Ich hoffe, es ist etwas von dem Feeling ‘rübergekommen. Ich werde mal schauen, wo ich die kompletten Fotos ins Netz stellen kann.

Bis demnächst.

Verfasst von: dusdo | 8. November 2009

Tag 14 Fort Pierce –> Timiami –> Miami

Wir haben wieder super geschlafen. Nachdem wir unsere 7 (oder besser 707) Sachen in die 3 grosse Taschen und den Riesenkoffer so verstaut hatten, dass wir im letzten Hotel, welches ja direkt in SoBe liegt, nur noch mit einem Koffer rumlaufen mussten, wurden diese erst einmal gewogen. Die drei Taschen hatten jeweils über 20 kg, der Koffer lag bei 25 kg. Also musste doch später nochmal etwas optimiert werden. Nach dem Wiegen ging es zum Frühstück, wo es sehr ruhig her ging, da nur 2 weitere Pärchen im Frühstückssaal aßen. Hier gab es neben warmen Eiern, frische Pancakes und frisches Obst.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Da uns unsere Elli ja den Timiami Trail am Anfang unserer Reise vermweigert hatte, wollte ich diesmal doch iins Miccosukee Village fahren und dort mit dem Airboot raiden. Der Weg ging uber den Turnpinke bis wir dann irgendwann a Timiami Trail abbiegen mussten.

Es waren wieder 32 Grad und Tauwetter für Dicke. Beim Aussteigen aus dem Auto hat mich fast wieder der Schlag getroffen. SO eine Hitze und auch Feuchtigkeit kannte ich bisher nur aus dem August, aber nicht für Anfang November. Hallo!?

Wir zahlten an der Ablegestation bei einer netten Indianerin und nach 10 Minuten ging es mit Ramos, mitdiesem Namen wahrscheinlich nicht so der echte Indianer, los. Neben uns saß ein junges deutsches Pärchen. Anzumerken wäre hierbei noch, dass wir kaum Deutsche bei der Rundreise gesehen bzw. gehört haben.

P1080791

P1080790

P1080793

P1080798

Mit dem Airboat ging es unter ohrembetäubendem Lärm 10 Minuten in den nördlichen Teil der Everglades zu einem Indianerdorf auf einer kleinen Insel.

P1080799

Dort hatten wir 10 Minuten Aufenthalt und sahen mehrere dicke Alligatoren. Man konnte auf Holzstegen um das Inselchen rumlaufen oder bei den Indianerinnen etwas kaufen.

P1080802

P1080803

P1080806

P1080808

Die Rückfahrt dauerte 20 Minuten und die Tiere, denen wir begegneten interessierten sich überhaupt nicht für den Krach oder die Störung durch uns.

P1080810

LINK Airboat

Zurück im Auto brauchten wir ja nur den Timiami Trail Richtung Miami zu fahren, denn es ist ja die 8. Strasse, die direkt in die City führte. Nach mehreren Staus in der City erreichten wir unser Hotel, wo die Parkplatzsuche begann.

IMGP1492

IMGP1487

IMGP1496

Zwei mal um den Block und wir konnten unser Auto an der Parkuhr vier Stunden parken (zu je 1,25$ / Stunde). Ein Parkhaus fanden wir auch direkt in der 7. (15$ für 12-15 Stunden).

Wir hoppelten mit unserem Koffer durch die Collins, die 7. bis wir am Ocean Drive 660 beim Majestic ankamen. Es war schon komisch, durch ein Restaurant zur Lobby zu gelangen, aber dass man unverschämt belästigt wurde von den Kellern kann ich nicht beatätigen. Ist wahrscheinlich nur wieder von dem einen oder anderem bescheurten Touri so empfunden und als Hotelbewertung geschrieben worden. Wir sind 2 mal höflich gefragt worden und wir haben 2 mal höflich abgelehnt.

P1080819

Beim Check-in musste ich 10 Dollar Resort-Fee bezahlen, was mir ein Schmunzeln bereitete, denn das Resort bezog sich auf die Handtücher und den Klappstuhl, den man sich mit an den Strand nehmen konnte. Der Aufzug war antik, und so benahm er sich auch, ruckelig und laut. So einen Zimmerflur kannte ich nur aus Schwarz-Weiss Humphrey Bogart Filmen und wir hatten Angst, wie unser Zimmer aussehen würde.

P1080856

P1080813

Schlüssel rein, Licht an und  Überraschung. Ein kleines schönes helles sauberes Zimmer mit 2 Fenstern über Eck, einem Doppelbett. LCD-TV und Minibar. Und total sauber. Was will das Herz mehr?

P1080812

Nachdem wir uns estwas ausgeruht hatten fuhren wir mit unserem Auto auf Futtersuche. Bei einem ’5 guys’ hielten wir an, denn ich wollte dort unbedingt den Burger probieren, der sehr gut sein soll. Es ging dort lustig zu und unseren Burger und Hotdog verputzten wir draussen bei eingeschalteten Deckenventilatoren mit Befeuchter.

IMGP1507

Wir brachten das Auto in die Garage und machten einen Walk von der 2. bis zur Lincoln. Es war sehr schön, die illuminierten Hotels anzuschauen. Bisher hatten wir diesen Rundgang nachts noch nicht gemacht.

Geschafft erreichten wir gegen 12 Uhr das Hotel und nach einer schönen kalten Dusche schlief ich wunderbar ein.

P1080818

P1080824

P1080853

Verfasst von: dusdo | 3. November 2009

Tag 13 St. Augustine –> Fort Pierce

IMGP1454

Huch, heute morgen waren es nur 21 Grad. Und ein kälteres Windchen wehte. Nach einem kurzen Frühstück auf dem Zimmer packten wir die Taschen und Koffer um, damit wir 3 Taschen bei den nächsten 2 Übernachtungen nicht mehr aus dem Auto ins Zimmer schleppen und nur noch den großen Koffer schultern müssen.

Wohin die Reise genau gehen sollte wussten wir noch nicht. Auf jeden Fall nach Süden auf der A1a an der Küste entlang.

Das letzte mal ging es über die Zugbrücke nach ST. Augustin, wo wir uns einen Rundgang schenkten, da wir schon die letzten Urlaube durch die Strassen getobt sind.

IMGP1452

 

Nachdem wir die A1A dann endlich gefunden haben (Elli meinte wieder, dass die 1 besser sei) sind wir bis Daytona Beach gefahren und sind dann auf den Strand abgebogen. Schnell 5 Mäuse für das Befahren bezahlt und los ging die Strandpartie mit dem Auto. Es war immer noch nicht wärmer als 21,5 Grad bei kaltem Wind und wir beschlossen, im Auto ein halbes Stündchen zu nickern. Draussen war es nicht wirklich gut auszuhalten, da immer ein leichter Sandsturm tobte.

IMGP1460

IMGP1462

Am Ende des befahrbarem Abschnitts ging es wieder runter von Strand und wir meinten, dass wir auf der A1A weiterfuhren. Beschilderung ist nicht immer so ganz die Sache unserer Gastgeber. Sie sind manchmal sehr sparsam mit Hinweisschildern. Dafür sind die Reklametafeln etwas größer als bei uns.

Nun, wir fuhren eine viertel Stunde, bis die Strasse endete. Wir sind direkt auf eine Halbinsel gefahren, von wo aus nur die parallele Strasse ebenso zurückführte. Aber wie ihr seht, haben wir es auf den richtigen Weg zurück geschafft.

Die Strecke war recht schön, mal abgesehen vom Regenwolken verhangenem Himmel. Interessante Hauskonstruktionen auf Stelzen waren am Strand zu sehen. Eins sah fast wie ein Ufo aus. Mittlerweile waren es draussen gemütliche 27,5 Grad.

IMGP1458

IMGP1457

Nachdem wir um ca. 15.00 Uhr dann als Ziel das neue LaQuinta in Fort Pierce ausgeguckt haben klarte der Himmel um ca. 17.00 Uhr pünktlich zum Sonnenuntergang kurz auf. Im Dunkeln fnden wir nach kurzer Suche das Hotel. Wir kamen für 47,90 $ aus dem Roomsaver Heft unter. Auf dem Parkplatz standen vielleicht 6 Autos. Das Hotel war nagelneu, schöne große Zimmer mit allem Komfort und einen geheizten Pool. Was will das Touriherz mehr.

IMGP1464

IMGP1466

IMGP1469

Nachdem wir kurz in den Pool gesprungen sind, suchten wir eine Futterstelle. Wir entschieden uns für Applebee’s. Das Restaurant bestand aus einer Sportsbar und einem Restaurant. Wir setzten uns im Restaurant um, da es dort, wo wir hingesetzt wurden eine eisige Brise aus der Klimaanlage kam. Nach einem kurzen Plausch mit Franko-Canadiern  bestellte ich mir die Babyribbs und Kerstin Pasta mit Hühnchen und Brokkoli mit Alfredo’s Sauce. Beides war sehr lecker.  Wir mussten uns zwei Doggybags geben lassen, da wir nicht alles aufbekamen. Allerdings ging ein kleiner bescheidenes Dessert dann doch noch rein.

Gefü/öllt ging es dann zurück in unser Hotel, wo mittlerweile ca. 20 Autos auf dem Parkplatz befanden.

Verfasst von: dusdo | 3. November 2009

Tag 12 Jacksonville

Wir haben wider Erwarten, gut geschlafen, obwohl mehrmals am späten Abend die Alarmanlage eines Autos losging. Ich hab’ nur immer gehofft, dass mir keiner an den Caddy packt. Aber das hatte zum Glück niemand vor.

gegenüber unseres Motel das Headquater der Ghost Tous

Gegen 11 Uhr verliessen wir unser Motel mit dem Ziel Jacksonville im Norden. Dort waren bisher noch nie. Wir nahmen die 1 und waren nach gut einer Stunde irgendwo in Jacksonville. Da wir keine Schilder Richtung Downtown sahen landeten wir in einem wunderschönen Vorort mit zum Teil alten Häusern mit einem tollen alten Baumbestand. Die Bäume standen zum Teil recht dicht und waren mit Spanish Moss behängt. Es war wirklich traumhaft. Überall tollten kleine Eichhörnchen rum und er war noch zum Teil von Halloween geschmückt.

IMGP1430

Wer findet das Eichhörnchen

 

Endlich fanden wir den Weg nach Downtown, der über einen großen Fluss führte.

IMGP1437

IMGP1438

Ich war sehr überrascht über die Skyline von Jacksonville, die ein ganz klein wenig an die Miamis erinnert. Die Gebäude waren ähnlich imposant, aber natürlich nicht in der Menge vorhanden.

IMGP1440

IMGP1435

IMGP1434

IMGP1433

 

Es war zwar Sonntag Nachmittag, aber selbst dafür gab es hier kaum Verkehr oder Menschen zu sehen. Selbst an der Wasserseite an einer Art Hafenprommenade war kaum etwas los.

IMGP1439

Wir machten uns auf den Weg Richtung Jacksonville Beaches und hielten an einem Sonic an, wo wir die leckeren 1 foot langen Chili-Hotdogs assen.

Bei kühlen 23 Grad, morgens waren es gerade mal 21 Grad, stellten wir unseren Wagen ab und gingen etwas am Strand spazieren. Das Wasser war kälter als die Tage zuvor. Zum Spazierengehen waren die Temperaturen aber super.

IMGP1443

IMGP1444

IMGP1447

 

Auf dem Nachhauseweg holten wir uns noch etwas Brot und Aufschnitt für das Abendessen und beschlossen den Abend mit einer Lesestunde im Bett.

Verfasst von: dusdo | 1. November 2009

Tag 11 Orlando –> Cedar Key –> St. Augustine

IMGP1387

Als wir morgens aufstanden wussten wir noch nicht, wohin es an diesem sonnigen 32 Grad warmen Tag gehen sollte.

Wir packten das erste mal unsere Karte aus und und suchtem nach einem Ziel etwas nördlicher. Wir entschieden uns für Cedar Key an der Golfküste. Cedar Key ist ein Inselchen, was mit dem Festland durch eine Brücke verbunden ist.

Nach einem sehr kurzem Frühstück auf dem Zimmer, im Frühstücksraum kam man sich wie Schafe in einem zu kleinen Stall vor, fuhren wir auf den Turnpike Richting Ocala. Nach einigen Meilen hatten wir keine Lust mehr auf dieses langweilige Geradeausfahren und verliessen ihn, um über den Highway 44 Richtung Westen weiterzukommen.

IMGP1388

IMGP1389

Die Strassen waren jetzt zwar nicht mehr so breit, aber dennoch genauso gerade. Nur in den kleinen Städchen gab es Kurven. In einem dieser Städchen kehrten wir dann bei Wendys ein, und bestellten ud dort das leckere Chili. Die Cheeseburger waren auch super, der Double-Viertel-Pfünder war zwar gerade erst gemacht und sehr frisch, reichte aber an die von MCD oder Burgerking nicht heran.

IMGP1390

Wir fuhren kilometerlang durch Landstrassen, die von mit Spanisch Moos bewachsenen alten Bäumen gesäumt waren. Das passte herrlich zum Halloween.

IMGP1391

IMGP1393

IMGP1392

Irgendwann kamen wir dann auf Cedar Key an. Vor uns lag eine wunderschöne kleine Insel im Sonnenschein, die nicht schöner daherkommen konnte. Tiefblaues Wasser und herrliches saftiges Grün. Kleine alte Holzhäuser mit kleinen sauberen Strassen. Schön. Wir fuhren zum Hafen und umrundeten anschliessend das Inselchen. An einem historischen Park besuchten wir ein altes Haus aus dem 19. Jahrhundert, welches originalgetreu eingerichtet war. Anschliessend gingen wir durch die angrenzenden Grünanlagen, wofür es allerdings definitiv zu heiss war.

IMGP1396

IMGP1398

IMGP1400

 

Wir verliessen die Insel, um Richtung St. Augustine zu fahren. Dafür mussten wir quer von der Golfküste durch das Hinterland bis zu Atlantikküste fahren. Am Abend hatten wir dann 520 KM auf dem Tacho.

Mitten im Nowhere musste ich dan tanken. Mir schwante schon nichts gutes, als ich Madame Tankstelle mit einer Kippe vor der Tür sah. Ich wollte ihr einen Amex-Travellercheque für das prepaid geben, den sie nur mit grossen Augen ansah. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Ich gab ihr unseren Personalausweis und den Führerschein, um mich auszuweisen. Sie verstand nicht, dass ich für dieses Stück Papier tanken wollte. EIne etwas aufgeklärtere Kundin erklärte ihr, dass dies alles korrekt sei, aber die Dame bestand darauf ihren Manager prechen zu wollen, der aber nicht an das Telefon gehen wollte.

Mir war es zu blöde und sagte ihr, dass ich jetzt tanken werde. Sie war so perplex, dass sie die Säule freigab und ich für 39 Dollar tanken konnte. Zwischenzeitlich erklärte sie mir, dass Sie ihren Manager zu Hause erriecht habe und der ihr sagte, dass sie diesen fucking Cheque annehmen sollte, wenn er amerikanisch sei. Sie erklärte mir irgendetwas von einer Weltverschwörung, von irgendwelchen Engländern und dass ihr Präsident der Anführer sei.

Draussen meinte die Frau, die mir unterstüzend zur Hilfe gekommen war, das dieser Landstrich sehr arm sei und die Leute nicht oft Fremde zu Gesicht bekämen. Sie sei 15 Jahre dort ansässig, aber würde immer noch als Fremde behandelt. Das erinnerte mich etwas an unser geliebtes Oberbayern.

Nur schnell weg!

Wir fuhren an Farmen und Ranches vorbei, von denen viele zu verkaufen waren. Sehr viele Häuser am Strassenrand standen leer. Irgendwann gegen 19.00 Uhr kamen wir in St. Augustine an und suchten nun ein Hotel. Es war Samstag Abend und dazu noch Halloween. So waren viele der bekannten Hotels ausgebucht. Wir gaben frustiert auf, und mieteten uns bei einem dieser typischen kleinen Bates-Motels am Strassenrand ein. Es kostete schmale 44 plus tax und war relativ sauber. Die Betten waren gut und ein fridge war vorhanden. Später erst merkten wir, dass kein Pool vorhanden war. Shit happens, aber wenigstens ein Bett.

Danach ging es dann noch in den historischen Bezirk von St. Augustine, den wir nachts noch nie so belebt gesehen haben. Überall waren verkleidete Menschen, an jeder Ecke stand eine Gruppe geführter Menschen, die eine Ghost Tour gebucht hatten. Es wae schön anzusehen, aber um 9 schlossen die Geschäfte und es wurde ruhiger. Nun spielte sich alles nur noch in den Kneipen ab.

Abgekämpft suchten wir noch einen Publix auf, um unser Frühstück für den nächsten Morgen zu sichern und fuhren in Bates-Motel zurück.

Verfasst von: dusdo | 1. November 2009

Tag 10 Orlando

Wir haben an diesem Morgen bis viertel vor Elf geschlafen. Das Halloween Spektakel in den Studios hat uns doch geschafft.

Wir rappelten unsere Sinne zusammen und wussten, heute muss geshoppt werden. Wir besuchten die Florida Mall wo ich in dem dortigen Apple-Shop eine super-tolle-wunderschöne-weisse-schnurlose Bluetoothmaus erstand, die erst am Dienstag veröffentlicht wurde. Für 72 Dollar inkl. tax ein Schnäppchen.

Was für mich der Apple-Store war dann für Kerstin der M&M-Shop. Ich bin einmal durch fands nett und hab’ mich dann draussen auf die Bank gesetzt und mich mit meinem Mäuschen befasst. Nach gefühlten 2 Stunden kam sie dann mit einem Tütchen wieder heraus.

Im food-court bestellten wir uns einen Hotdog, der ausgezeichnet war und etwas sushi, was ok war.

Zu den Toiletten, welche ja Restrooms heissen, kann ich folgende Wertungen abgeben. Florida Mall 6 mit Sternchen, Prime Outlet 5+, Walmart und Publix 1-2. Dies nur mal zur Orientierung.

Das war es für uns in dieser Mall und wir fuhren nochmal Richtung Prime. Kurz vorher sahen wir dann eine Outlet Laden, der mehrere Marken verkauften wo wir 5 Jeans und etwas anderen Kram kauften.

In der Prime Outlet Mall musste Kerstin dann noch etwas von Calvin Klein mitnehmen, bei Timberland kauften wir dann ein Paar Schuhe (second pair half price!) und kauften dann noch bei Nike für meinen Sohn ein Paar Turnschuhe Größe 14 (47/48).

Das Tageswerk war getan und wir gingen zu Cici’s Pizza. Dort gab es ein Buffet für 5.99$ plus tax. Neben Salatbar, Nudeln und immer 10.12 verschiedenen Pizzas gabe es auch noch 3 Sorten Nachtisch. Chor begrüsst und verabschiedet. Kugelrund verliessen wir das Restaurant und beschlossen NICHT noch eine Runde Minigolf zu spielen.

Seelig kehrten wir in unser Hotel zurück.

Verfasst von: dusdo | 31. Oktober 2009

Tag 9 Orlando

P1080694

Donnerstag Abend sollte es in die Universal Studios zur Halloween Nacht gehen. Doch was tun mit dem Tag.

Erstmal frühstücken. Na ja, war nicht so prickelnd. Toast, Marmelade, Frosties und Kaffee. Und es war rappelvoll in dem kleinen Frühstücksraum. Das muss ich kein 2. Mal haben.

Es stand Ripleys Believe it or not auf dem Programm.

Da wollte ich schon immer mal hin. Keine Ahnung was dort so ausgestellt wird. Das schiefe Haus hatte mich immer fasziniert.
P1080683

Beim Bezahlen sind mir dann die Kinnladen runtergefallen, weil die Dame am Counter über 40 Dollars haben wollte. Na das musste ja ‘ne dolle Show geben. Am Eingang erwarteten uns drei nette Roboter aus Blech. Schön anzusehen.

P1080684

Was dann folgte war zum Teil echt peinlich. Nichts, was man nicht schon mal gesehen hat, die amerikanischen Freunde fanden es toll. Vielleicht gibt es hier ja kein ‘Bildungs’-Programm oder wenigstens die Sendung mit der Maus. Die nettesten Exponate führe ich hier mal auf.

P1080685

P1080687

P1080689

Das gefiel mir am besten.

P1080691

Danach fuhren wir etwas enttäuscht Richtung Kissimmee und machten einen Frustkauf von Lebensmitteln im Walmart, wo wir auch einen bigmac und einen double-quarter-pounder vertilgten. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der quarterpounder mehr nach Fleisch und besser schmeckte, als das Steak im Sizzler.

Wir fuhren zurück ins Hotel und gingen in den Pool. Anschliessend chattete ich noch mit meinem Sohn und Kerstin skypte mit ihren Lieben.

Dann wurde es langsam Zeit sich fertig zu machen. Wir zogen unsere nachleuchtenden T-Shirts an und lackierten die Fingernägel mit nachleuchtendem ‘Lack’. War zwar ein komisches Gefühl, funktionierte aber. Wir machten uns auf den Weg in die Unversal Studios. Das Auto liessen wir stehen, da sie nur ca. 2 Kilometer weit entfernt waren. Der Fußweg war menschenleer, dafür stauten sich die Autos umso mehr.

P1080698

P1080700

P1080702

Dann waren wir endlich da. Mit der Rolltreppe ging es erstmal zum City Walk hoch. Der interessierte aber im Moment gar nicht. Wo war der Eingang?

P1080704

P1080707

P1080708

Endlich am Ziel. Erst Taschenkontrolle, dann 50 Meter weiter Kartenkontrollen. Und dann waren wir drin!

P1080709

Zombies in Wehrmachtsuniformen?? Die Helme erinnerten stark daran.

Dann ging es ins erste Haunted House, dem Szenario aus ‘Wolfman’.

Wir mussten 45 Minuten warten und dann ging es ins dekorierte Studio. Es war einfach fantastisch. Man wanderte durch die Szenen des Films, wobei alles echt aussah. Und die geschminkten und verkleideten Schauspieler. Genial. Besonders ‘schrecklich’ wurde es, wenn es fast komplett dunkel war und mit Stroboskoplicht gearbeitet wurde. Leider durfte man nicht fotografieren. Nach ca. 5-10 Minuten waren wir wieder draussen mit einem wohligen Schauer.

P1080711

P1080712

Es ging durchs nächste Strassenszenario mit Zombies und infizierten Menschen.

P1080714

P1080715

P1080734

Danach ging es ins Hounted House wo sich Dracula und Konsorten ‘rumtreiben sollten. Nach 75 Minuten erreichten wir das Studio.

P1080713

Was uns hier erwartete war mir fast schon eine Prise zu viel. Ich hab’ mich 2 mal dermassen erschrocken, dass ich hinter jeder neuen Kurve um mein Herz fürchtete. Kerstin fand es cool. Ja so ist das mit den Geschlechterrollen. Das Set war erste Sahne und die Darsteller sahen wirklich echt aus (na jedenfalls wie ich mir Untote und deren Opfer so vorstelle ;-) ).

Als wir draussen waren und wir die Wartezeiten zu den anderen Houses sahen beschlossen wir uns dies nicht anzutun. Es waren Wartezeiten zwischen 70 und 120 Minuten. Wohl die, die sich für teuer Geld den Fast-Pass gekauft haben. Die konnten ohne Warten in die Shows und Houses.

P1080721

P1080736

P1080750

Danach wollten wir in Men in Black. Wir stellten uns brav 25 Minuten an und als wir im Wagen sassen meinte ein Ordner, dass ich meine Lumix FZ20 in die Hosentasche stecken sollte oder wieder aussteigen müsste, um sie am Eingang zu verstauen. Pack mal eine grosse 520 Gramm schwere Kamera in die Hosentasche. Da geht gar nix. Also raus aus der Gondel und raus aus dem ganzen Gebäude. Ich war stinkensauer, weil nirgendwo gesagt wurde, dass man mit einer grossen Kamera nicht reinkommt.

Na wenigstens ein Bild vom Kommandoraum habe ich gemacht.

P1080719

Anschliessend wanderten wir noch etwas im Park herum und amüsierten uns an den ganzen komischen Gestalten dort. Manchmal wusste man nicht, ob es ein Darsteller oder ein Gast war.

P1080728

P1080741

Überall waren Buden und Stände aufgestellt, wo man den Besuchern mit den unmöglichsten Sachen versuchte, noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen. Es hatte so manchmal den Charme eines Münchner Oktoberfestes oder der Cranger Kirmes.

P1080753

Dies machte die zum Teil dichte Stimmung etwas kaputt.

Als letztes Ereignis wollten wir dann zur Rocky Horror Picture Show.

P1080718

Das Warten hatte sich gelohnt. Es gab eine RHPS vom feinsten. Ich fühlte mich sofort 30 Jahre jünger. Eine Gänsehaut jagte die nächste. Leider war das Spektakel nach 30 Minuten vorbei, aber ich war glücklich.

P1080746

(Die Videoclips lade ich morgen hoch.)

Für das Fotografieren war es leider zu dunkel.

Danach schlenderten wir gemütlich zum Ausgang, wo wir uns dann ein riesiges Eis genehmigten und nach gefühlten 10 Meilen gegen Mitternacht wieder im Hotel ankamen.

P1080748

P1080758

P1080766

P1080770

P1080769

Verfasst von: dusdo | 29. Oktober 2009

Tag 8 Fort Myers –> Orlando

Gegen 11.15 Uhr  verliessen wir unser Hotel in Fort Myers nach einem guten Frühstück. Es war bedeckt und 31,5 Grad. Mir lief der Schweiss beim Koffertragen schon in Strömen.

Die Fahrt ging – anders als in den Jahren vorher – nicht über die Küstenstrasse Richtung Tampa, sondern direkt über die Autobahnen nach Orlando. Der Verkehr war nict allzu gross und wir erreichten Orlando gegen 15.30 Uhr.

Der Schock war gross, als nsere Elli meinte, wir hätten das Ziel (das Orlando Continental Plaza) erreicht. Weit und breit kein Hotel. Nur unbebaute Pampa.

IMGP1328

IMGP1329

Nach einigem rumfahren haben wir es dann gefunden, da es genau gegenüber von Wet und Wild gelegen ist.

Uns erwartete ein 3 stöckiges Motel/Hotel, welches gar nicht so bedrohlich aussah. Bei Einchecken bekamen wir endlich mal ein Grpundfloor Zimmer, sodass wir direkt aus dem Kofferraum das Zimmer beladen konnten. Als alles drin war stellten wir fest, dass der Safe ohne Funktion war und wir bekamen ein anderes Zimmer auf der gegenüber liegenden Seite de Hotel zugewiesen. Also auch diesmal Schleppen was die Poren so hergaben.

Das Zimmer war nicht so groß wie im LaQUINTA, aber sauber und bis auf Microwelle und Bügeleisen gut ausgestattet. Die Hauptsache aber war die, dass es sauber war. Das Hotel hat schon die besten Zeiten hinter sich, aber die Lage zu den Universal Studios, welche in Fußgehweite liegen, entschädigt dafür.

IMGP1333

IMGP1331

Der Pool war zwar recht klein, aber geheizt. Zum Erfrischen reichte er alle mal. Wir nahmen ein Bad und anschliessen einen Mai Tai und einen – natürlich was sonst – Strawberry Daiquiri an der Poolbar.

IMGP1334

IMGP1335

Für diesen Preis war das Hotel aber mehr als ok, zumal die 3. Nacht kostenlos ist.

Gebucht für:
Dirk Sander
Hotel: 2 Erwachsene Standard-Zimmer

 

Inbegriffen: Kontinentales Frühstück, Kostenloses Parken, Kostenloses W-LAN
28.10: €26,65 pro Nacht
29.10: €28,70 pro Nacht
30.10: €36,90 Kostenlos

Ein kleiner Halloween-Gremlin erwartete uns berits auf dem Parkplatz.

IMGP1336

IMGP1338

Nachdem wir von der Schwimmerei etwas ausgeruht waren, zog es uns zu den Fleischtöpfen Orlandos. Wir hatten Hunger und wollten Fleisch!
Ganz in der Nähe waren mehrer Steakhäuser, wo wir uns für ein Sizzler entschieden, welches ich in guter Erinnerung hatte.

Ich besttelte mr ein 12 Unzen Rib-Eye-Steak und KErstin ein 9 Unzen Sirloin. Die Preise waren moderat, die Salatbar ausgezeichnet. Nur das Fleisch, na ja, ich hatte schon erheblich bessere Steaks gegessen. Es war zwar zart  und saftig, aber es fehlte der Geschmack. Wir fragten den Kellner, wie es sich den mt dem Tip verhält, da man bereits am Eingang bestellt und bezahlt. Er klärte uns auf, dass der Tip an der Kasse an ihn weitergeleitet wird. Oder man tippt erst am Tisch, beides wäre ok.

Gestärkt durch die Steaks fuhren wir zur Prime Outlet Mall. Es war gegen 20.00 Uhr und es war rappelvoll. Eine hell erleuchtete Kleinstadt aus Geschäften erwartete die nach Konsum lechzenden Kunden.

IMGP1341

Mir war nicht so ganz klar, was ich hier sollte. Zu hause lege ich keinen Wert auf MARKEN und hier waren alle Marken dieser Welt, von denen – ich muss gestehen – zum Teil noch nie etwas gehört hatte. Wir stöberten mal hier mal da, aber eine Kauflust stellte sich nicht so richtig ein. Vielleich ja morgen, es gibt ja noch genug Malls in Orlando und Kissimmee

Nach dem Nichtshopping sind wir dann den Strip, sorry, den International Drive einmal runter und wieder rauf gefahren und ann gegen 11 Uhr ins Bett gefallen.

IMGP1342

Verfasst von: dusdo | 28. Oktober 2009

Tag 7 Fort Myers

Nach einem guten Frühstück mit selbst gebackenen Pancakes rief ich bei dem Sanibel Thriller an, um zu fragen, um welche Zeit er ablegen würde. Es sollte um 13.00 Uhr losgehen und es kostete 38$ pro Person plus tax.

P1080545

P1080541

Wir hatten also noch gut Zeit, und nachdem der blog gebloggt war sind wir dann Richtung Sanibel. Es waren schon 30,5 Grad, dafür aber nicht so schwül.

Das Hotel befindet sich keine 5 Minten von der Sanibel Brücke entfernt. Die 6$ Brückenmount zahlten wir gerne und wir machten uns auf die Suche nach der Abfahrtstelle des Thrillers. Nach langen Suchen fanden wir dann die Marina (jetzt verstand ich auch die Wegbeschreibung der Thriller Frau am Telefon, die 4 . Strasse nach dem man am Stop Schild links abgebogen war.

IMGP1290

P1080561

Wir verbrachten die Stunde, die wir noch Zeit hatten am Lighthouse Beach. Dies ist seit Jahren mein Lieblingsstrand. Warum ? Vielleicht weil es dort etwas ruhiger ist und man immer etwas Schatten hat. Auch mag ich den urigen Leuchtturn dort. Und – dort hatten wir unsere erste Delfin Sichtung. Leider liess sich der Geselle bedingt durch seine Geschwindigkeit nicht fotografieren.

IMGP1299

P1080553

P1080548

P1080556

P1080547

Um halb eins machten wir uns dann total verschwitzt auf den Weg zum Thriller. Wir hofften auf eine schnelle Abkühlung, da man uns vorher sagte, dass die besten Positionen zum Fotografieren im hinteren Teil des Bootes seien, wo man allerdings etwas nass werden könnte. 16 Personen waren schon dort und warteten. Nach einer viertel Stunde kam dann der Skipper, oder besser der Pilot und wir konnten boarden. Wir nahmen die vorletzte linke Reihe in Beschlag. Und schon ging es los. Die ‘Reiseleiterin’  erklärte und, dass das Boot 4000 PS habe und wir im Norden Captivas auf Delphine stossen würden. Es sollte anders kommen.

Der Thriller tuckerte durch die Marina in Schrittgeschwindigkeit. Der Haihappen gluckste vor sich hin und fand es lustig.

P1080562

Dann waren wir raus aus dem Hafen und der Skipper gab etwas Gas. Keine drei Minuten später waren die ersten Delphine da. Sie schwammen in der Heckwelle des Thrillers und drehten sich und sprangen durch die Luft. Freiwillig und ohne Training, einfach so, weil sie Lust darauf hatten. Bis kurz an die Reling kamen sie. Toll, das war ein wirklich schönes Erlebnis.

P1080575

P1080585

P1080588

Nachdem die Delphine keine Lust mehr hatten, nahm das Boot etwas Fahrt auf. Gerade, als ich dachte, was ist dass denn für eine müde Fahrt gab der Pilot richtig Gas. Die 4000 PS brüllten auf, das Boot hob sich leicht aus der Dünung und das Ding ging ab wie Zäpfchen. Wie ein schnellwirkendes Zäpfchen. Der Thriller raste durch das Wasser und wir wurden hinten nicht nur ein wenig nass, nein – es war wie Motorradfahren ohne Helm bei starkem Sommergewitter. Ich konnte nichts mehr sehen und ich war von jetzt auf gleich komplett durchweicht. Der Typ hinter mir war ähnlich dran. Die rechte Seite des Bootes war fast von den Wassermassermassen verschont geblieben. Zum Glück waren wieder Delphine gesichtet, sodass das Boot wieder langsamer wurde.

Es waren ca. 10-15 Tiere, die dem Boot folgten. Auch eine Mutter mit ihrem Baby war dabei. Wunderbar, es war für mich ein schöneres Erlebnis, als die eingesperrten Delphine in auch noch so schönen Bassins.

Die Fahrt ging ca. 1:45 Stunden rund um Sanibel und Captiva und wir wurden dauernd von Delphinen begleitet. Die Reiseleiterin meinte, dass dies nicht die Regel sei, wir hätten sehr viel Glück.

P1080612

P1080617

P1080621

P1080659

Ich noch mehr Fotos von den possierlichen Säugern, die ich aber lieber später in einem Fotoalbum zeigen werde. Wer Lust an beweglichen Bildern hat der kann die links hier anklicken.

http://www.youtube.com/watch?v=BBFAq0wSoIg

http://www.youtube.com/watch?v=YTv71SZ9kCo

http://www.youtube.com/watch?v=c9fAleczUVg

http://www.youtube.com/watch?v=J2cBQKghICw

http://www.youtube.com/watch?v=zxD0t2mof5s

http://www.youtube.com/watch?v=mZr5KwMkuYI

P1080629

Nachdem uns Handtücher zum Trockenlegen gereicht wurden fuhren wir wir in die Marina ein und verliessen nass, aber glücklich das Boot. Die Tour war die schnellste Dusche meines Lebens.

Anschliessend fuhren wir nach Captiva und dann ins Ding Darling Naturschutzgebiet. Es war leider zu heiss, um viel Getier zu sehen. Ausser einigen Vögeln sahen wir noch ein paar lustig aussehende Waschbären. Schön an ihnen war, dass sie scheu waren und nicht so wie die Wohlstandswaschbären bettelnd um einen rum hüpften.

P1080673

P1080675

P1080679

P1080681

Danach fuhren wir ins Hotel zurück, sprangen in den Pool und gingen danach zu Taco Bell.

Da es nun dunkel wurde sind wir noch kurz in die Tanger Outlets gefahren, die sich fast gegenüber des Hotels auf der anderen Strassenseite befanden. Dort erstand ich ein Paar Crock Badelatschen in Schwarz und Gelb für 5,21$ und bekam noch ein 2. Paar gratis dazu da gerade eine 2 for 1 Aktion war. Da Kerstin einen ihrer Latschen beim Waschbär vergessen hatte, was sie aber im Hotel erst merkte, musste sie sich auch gleich 2 Paar neue Schlappen kaufen. Natürlich nicht für 5.21$

Geschafft ging es dann ins Bett, wo ich von vielen netten Delphinen träumte.

Verfasst von: dusdo | 27. Oktober 2009

Tag 6 von Key West nach Fort Myers

Heute gibts nichts besonderes zu berichten.

Wir fuhren um 11.15 Uhr aus Key West Richtung Festland zurück. Der erste Morgen mit Sonnenschein. Es wurden 34 Grad und eine Schwüle, die fast zum schneiden war. Man hatte bei den Zwischenstopps kaum Lust, das klimatisierte Auto zu verlassen.

Die Fahrt war ruhig, ohne Staus.

P1080534

P1080535

Mittags hielten wir an einem MCD an, um uns ein paar Cheeseburger und Applepies für die Fahrt zu holen.

In der Höhe von Homestead wollte ich dann den Timiami Trail fahren, Elli aber unbedingt die Alligator Alley.  Nachdem ich mich mit dem Stück Elektronik und Weichware bis aufs Messer bekämpft hatte, entschieden wir uns zu einem Kompromiss: wir nahmen die Allygator Alley. Die Fahrt sollte über 100 Meilen dauern und die Abwechselung der Landschaft hielt sich stark in Grenzen. Wir durften bis zu 70 Meilen fahren und ich war froh, dass es irgendwann wieder mal eine Kurve gab.

IMGP1266

P1080538

Um 16.00 Uhr verschwand die Sonne und gegen 5 kam dann ein dicker Regenschauer, der aber nicht lange anhielt. Er genügte aber, um Südwestflorida wieder in eine einzigartige Saunalandschaft umzuwandeln.

IMGP1277

Gegen 17.45 Uhr kamen wir nach 496 km in unserem Hotel, was ich morgens über Expedia gebucht habe an. Es war das LaQuinta Inn & Suites Sanibel Gateway.

Eine gute Wahl, die Zimmer gross und neu. Das Bett herrlich und sonst auch wieder eine ähnliche Aussattung wie die Zimmer davor. Dies ist das bisher beste Hotel unserer Reise und das zu einem günstigen Preis.

P1080539P1080540

Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.