Verfasst von: dusdo | 8. November 2009

Tag 15 The End

The end is near…

Ja, heute sollte es unser letzter Tag in Florida werden. Nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt haben, folgte der Checkout, der sehr schnell ging. Wir rollten unseren Koffer die 5 Minuten zur Parkgarage und waren schon durchgeschwitzt, bevor wir am Auto ankamen. Kein Wunder, wieder über 30 Grad und richtig schwül.

Wir mussten noch einmal für 10$ tanken, damit wir am Metrozoo Miami auch ankamen, der das heutige letzte Ziel sein sollte. Elli schickte uns zwei mal um den Block zur Tankstelle, die wir mit einem Wenden des Autos in 200 Meter erreicht hätten. Der Preis pro Gallon betrug hier 2,759$, wobei wir auf der Reise Preise von 2,639$ bis 2,939$ hatten. Viel für Amerika, aber paradiesisch für uns (ca 50 Euro-Cent pro Liter).

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Der Metrozoo befindet sich ganz im Südwesten von Miami. Also rauf auf die Autobahn, direkt in den Stau. Dann wieder runter, und über die normalen Strassen. Da das Strassensytem ja fast schachbrettartig aufgebaut ist war es nicht schwer zur 152 Street und 124 Ave zu finden. Vorher machten wir noch an einem Subways halt, um zu frühstücken. Der erste Subways, der mal richtig voll war.

Mittlerweile hatten wir 34 Grad und wir erreichten den Zoo. Der Eintritt kostete pro Person 16$ plus. Der Zoo war in mehrere Themenbereiche unterteilt. Wir besuchten den Australienteil und den Südamerikateil und waren dann zu platt, weiter den Zoo zu entdecken.

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Es war mörderisch warm in der Sonne und eine Luftfeuchtigkeit jenseits von gut und böse. Wir begaben uns zu unserem Auto und machten Inventur. Jede Tasche wurde auf den leeren Parklatz gestellt, gewogen, umgepackt, bis wir nur noch drei Reisetaschen, einen Riesenkoffer und 2 Handgepäckstücke hatten, die innerhalb der erlaubten Gewichtsgrenzen blieben.

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Es war mittlerweile 3 Uhr nachmittags und wir machten uns auf den Weg Richtung Avis-Abgabestation. Es ging relativ zügig, sodass wir gegen viertel vor 4 auf dem Parkplatz waren und unseren Cadillac abgaben. Der Bus stand bereit und der Busfahrer kam angelaufen, um uns und unsere Koffer einzuladen. Gegen viertel nach vier waren wir, natürlich viel zu früh, am Flughafen und wir begaben und in Terminal J zum AirBerlin Schalter. Und – oh wunder – die Schalter waren schon auf und eine lange Reihe Wartender hatte sich schon eingereiht. Von Martinair waren wir es gewohnt, erst 2,5 Stunden vor Abflug abgefertigt zu werden. Das Einchecken ging trotz der Schlange sehr schnell und wir erhielten unsere vorgebuchten Sitzplätze. Die Maschine war zu 2/3 belegt.

Wir gingen durch den Sicherheitscheck, der sehr langsam ablief. Nur ein Mann überprüfte die Ausreisepapiere, was den Laden echt aufhielt. War man dort durch gings es schnell durch den Ganzkörperscanner, und man war im Duty Free Bereich. Wir stärkten und mit etwas McDonald und shoppten noch ein wenig. Dann begaben wir uns in den Wartebereich J15. Nach elendig langer Zeit durften wir dann boarden.

Es ging nach Reihen. Wir waren zuletzt dran, da wir ja in Reihe 17 ziemlich weit vorne sassen. Der Flieger stand ca 40 Minuten rum, bis wir endlich abheben durften. Man sollte es nicht glauben, aber es braucht so seine Zeit, bis das Flugzeug vom Einsteigefinger bis ans andere Ende der Rollbahn gefahren war.

Und schwuppdiwupp waren wir in der Luft. Der Rest war ja schon Routine, warmes Essen, Film, zollfreier Einkauf, zweiter Film, irgenwann wurde verdunkelt, Frühstück und um 10.50 Uhr Landung. Ich konnte nach vier Stunden nicht mehr sitzen, mein Hintern und mein kaputtes Knie taten weh, aber was solls, man kommt aus der Legebatterie einfach nicht raus. Und wie immer konnte ich keine 5 Minuten schlafen. Nach der Landung ging es durchs Terminal, nach 10 Minuten kamen dann die Koffer. Zwei Trollies haben wir uns gekrallt und sind dann unbehelligt durch den Zoll.
Nachdem wir die Bushaltestelle für den Bus Richtung Parkplatz 24 gefunden hatten kam dieser auch schnell und nach weiteren 20 Minuten waren wir an unserem Auto. Schnell eingepackt, und um 13.40 Uhr waren wir wieder in unserem Häusken in Dortmund.

Fazit:
wunderbar erholt,
das Wetter war meist gut, bloss für die Jahreszeit zu heiss (meist 30-32 Grad), die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch,

bei den Hotels hatten wir keinen Reinfall (zum Teil von Deutschland, teils in USA per Internet oder vor Ort gebucht),

gefahrene Kilometer ca. 3100,

Auto ok,

Suchtfaktor Florida: sehr hoch.

ich habe noch nie so viele Blondinen mit dicken Autos gesehen, die beim Fahren telefoniert haben,

Auch zum dritten bzw. vierten mal war Florida wieder eine Reise wert. Der Unterschied zu den vorherigen Reisen war das entspanntere Reisen, soll heissen, wir waren nicht mehr so auf die Reiseführer-Musts fixiert, sondern haben uns treiben lassen. Der nächste USA-Trip wird dann aber wahrscheinlich eine Tour werden, die uns von New York nach Florida führen wird.

VIelen Dank füe die vielen Kommentare und dass ihr uns bei unserer Reise begleitet habt. Ich hoffe, es ist etwas von dem Feeling ‚rübergekommen. Ich werde mal schauen, wo ich die kompletten Fotos ins Netz stellen kann.

Bis demnächst.

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Verfasst von: dusdo | 8. November 2009

Tag 14 Fort Pierce –> Timiami –> Miami

Wir haben wieder super geschlafen. Nachdem wir unsere 7 (oder besser 707) Sachen in die 3 grosse Taschen und den Riesenkoffer so verstaut hatten, dass wir im letzten Hotel, welches ja direkt in SoBe liegt, nur noch mit einem Koffer rumlaufen mussten, wurden diese erst einmal gewogen. Die drei Taschen hatten jeweils über 20 kg, der Koffer lag bei 25 kg. Also musste doch später nochmal etwas optimiert werden. Nach dem Wiegen ging es zum Frühstück, wo es sehr ruhig her ging, da nur 2 weitere Pärchen im Frühstückssaal aßen. Hier gab es neben warmen Eiern, frische Pancakes und frisches Obst.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Da uns unsere Elli ja den Timiami Trail am Anfang unserer Reise vermweigert hatte, wollte ich diesmal doch iins Miccosukee Village fahren und dort mit dem Airboot raiden. Der Weg ging uber den Turnpinke bis wir dann irgendwann a Timiami Trail abbiegen mussten.

Es waren wieder 32 Grad und Tauwetter für Dicke. Beim Aussteigen aus dem Auto hat mich fast wieder der Schlag getroffen. SO eine Hitze und auch Feuchtigkeit kannte ich bisher nur aus dem August, aber nicht für Anfang November. Hallo!?

Wir zahlten an der Ablegestation bei einer netten Indianerin und nach 10 Minuten ging es mit Ramos, mitdiesem Namen wahrscheinlich nicht so der echte Indianer, los. Neben uns saß ein junges deutsches Pärchen. Anzumerken wäre hierbei noch, dass wir kaum Deutsche bei der Rundreise gesehen bzw. gehört haben.

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Mit dem Airboat ging es unter ohrembetäubendem Lärm 10 Minuten in den nördlichen Teil der Everglades zu einem Indianerdorf auf einer kleinen Insel.

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Dort hatten wir 10 Minuten Aufenthalt und sahen mehrere dicke Alligatoren. Man konnte auf Holzstegen um das Inselchen rumlaufen oder bei den Indianerinnen etwas kaufen.

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Die Rückfahrt dauerte 20 Minuten und die Tiere, denen wir begegneten interessierten sich überhaupt nicht für den Krach oder die Störung durch uns.

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LINK Airboat

Zurück im Auto brauchten wir ja nur den Timiami Trail Richtung Miami zu fahren, denn es ist ja die 8. Strasse, die direkt in die City führte. Nach mehreren Staus in der City erreichten wir unser Hotel, wo die Parkplatzsuche begann.

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Zwei mal um den Block und wir konnten unser Auto an der Parkuhr vier Stunden parken (zu je 1,25$ / Stunde). Ein Parkhaus fanden wir auch direkt in der 7. (15$ für 12-15 Stunden).

Wir hoppelten mit unserem Koffer durch die Collins, die 7. bis wir am Ocean Drive 660 beim Majestic ankamen. Es war schon komisch, durch ein Restaurant zur Lobby zu gelangen, aber dass man unverschämt belästigt wurde von den Kellern kann ich nicht beatätigen. Ist wahrscheinlich nur wieder von dem einen oder anderem bescheurten Touri so empfunden und als Hotelbewertung geschrieben worden. Wir sind 2 mal höflich gefragt worden und wir haben 2 mal höflich abgelehnt.

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Beim Check-in musste ich 10 Dollar Resort-Fee bezahlen, was mir ein Schmunzeln bereitete, denn das Resort bezog sich auf die Handtücher und den Klappstuhl, den man sich mit an den Strand nehmen konnte. Der Aufzug war antik, und so benahm er sich auch, ruckelig und laut. So einen Zimmerflur kannte ich nur aus Schwarz-Weiss Humphrey Bogart Filmen und wir hatten Angst, wie unser Zimmer aussehen würde.

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Schlüssel rein, Licht an und  Überraschung. Ein kleines schönes helles sauberes Zimmer mit 2 Fenstern über Eck, einem Doppelbett. LCD-TV und Minibar. Und total sauber. Was will das Herz mehr?

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Nachdem wir uns estwas ausgeruht hatten fuhren wir mit unserem Auto auf Futtersuche. Bei einem ‚5 guys‘ hielten wir an, denn ich wollte dort unbedingt den Burger probieren, der sehr gut sein soll. Es ging dort lustig zu und unseren Burger und Hotdog verputzten wir draussen bei eingeschalteten Deckenventilatoren mit Befeuchter.

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Wir brachten das Auto in die Garage und machten einen Walk von der 2. bis zur Lincoln. Es war sehr schön, die illuminierten Hotels anzuschauen. Bisher hatten wir diesen Rundgang nachts noch nicht gemacht.

Geschafft erreichten wir gegen 12 Uhr das Hotel und nach einer schönen kalten Dusche schlief ich wunderbar ein.

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Verfasst von: dusdo | 3. November 2009

Tag 13 St. Augustine –> Fort Pierce

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Huch, heute morgen waren es nur 21 Grad. Und ein kälteres Windchen wehte. Nach einem kurzen Frühstück auf dem Zimmer packten wir die Taschen und Koffer um, damit wir 3 Taschen bei den nächsten 2 Übernachtungen nicht mehr aus dem Auto ins Zimmer schleppen und nur noch den großen Koffer schultern müssen.

Wohin die Reise genau gehen sollte wussten wir noch nicht. Auf jeden Fall nach Süden auf der A1a an der Küste entlang.

Das letzte mal ging es über die Zugbrücke nach ST. Augustin, wo wir uns einen Rundgang schenkten, da wir schon die letzten Urlaube durch die Strassen getobt sind.

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Nachdem wir die A1A dann endlich gefunden haben (Elli meinte wieder, dass die 1 besser sei) sind wir bis Daytona Beach gefahren und sind dann auf den Strand abgebogen. Schnell 5 Mäuse für das Befahren bezahlt und los ging die Strandpartie mit dem Auto. Es war immer noch nicht wärmer als 21,5 Grad bei kaltem Wind und wir beschlossen, im Auto ein halbes Stündchen zu nickern. Draussen war es nicht wirklich gut auszuhalten, da immer ein leichter Sandsturm tobte.

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Am Ende des befahrbarem Abschnitts ging es wieder runter von Strand und wir meinten, dass wir auf der A1A weiterfuhren. Beschilderung ist nicht immer so ganz die Sache unserer Gastgeber. Sie sind manchmal sehr sparsam mit Hinweisschildern. Dafür sind die Reklametafeln etwas größer als bei uns.

Nun, wir fuhren eine viertel Stunde, bis die Strasse endete. Wir sind direkt auf eine Halbinsel gefahren, von wo aus nur die parallele Strasse ebenso zurückführte. Aber wie ihr seht, haben wir es auf den richtigen Weg zurück geschafft.

Die Strecke war recht schön, mal abgesehen vom Regenwolken verhangenem Himmel. Interessante Hauskonstruktionen auf Stelzen waren am Strand zu sehen. Eins sah fast wie ein Ufo aus. Mittlerweile waren es draussen gemütliche 27,5 Grad.

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Nachdem wir um ca. 15.00 Uhr dann als Ziel das neue LaQuinta in Fort Pierce ausgeguckt haben klarte der Himmel um ca. 17.00 Uhr pünktlich zum Sonnenuntergang kurz auf. Im Dunkeln fnden wir nach kurzer Suche das Hotel. Wir kamen für 47,90 $ aus dem Roomsaver Heft unter. Auf dem Parkplatz standen vielleicht 6 Autos. Das Hotel war nagelneu, schöne große Zimmer mit allem Komfort und einen geheizten Pool. Was will das Touriherz mehr.

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Nachdem wir kurz in den Pool gesprungen sind, suchten wir eine Futterstelle. Wir entschieden uns für Applebee’s. Das Restaurant bestand aus einer Sportsbar und einem Restaurant. Wir setzten uns im Restaurant um, da es dort, wo wir hingesetzt wurden eine eisige Brise aus der Klimaanlage kam. Nach einem kurzen Plausch mit Franko-Canadiern  bestellte ich mir die Babyribbs und Kerstin Pasta mit Hühnchen und Brokkoli mit Alfredo’s Sauce. Beides war sehr lecker.  Wir mussten uns zwei Doggybags geben lassen, da wir nicht alles aufbekamen. Allerdings ging ein kleiner bescheidenes Dessert dann doch noch rein.

Gefü/öllt ging es dann zurück in unser Hotel, wo mittlerweile ca. 20 Autos auf dem Parkplatz befanden.

Verfasst von: dusdo | 3. November 2009

Tag 12 Jacksonville

Wir haben wider Erwarten, gut geschlafen, obwohl mehrmals am späten Abend die Alarmanlage eines Autos losging. Ich hab‘ nur immer gehofft, dass mir keiner an den Caddy packt. Aber das hatte zum Glück niemand vor.

gegenüber unseres Motel das Headquater der Ghost Tous

Gegen 11 Uhr verliessen wir unser Motel mit dem Ziel Jacksonville im Norden. Dort waren bisher noch nie. Wir nahmen die 1 und waren nach gut einer Stunde irgendwo in Jacksonville. Da wir keine Schilder Richtung Downtown sahen landeten wir in einem wunderschönen Vorort mit zum Teil alten Häusern mit einem tollen alten Baumbestand. Die Bäume standen zum Teil recht dicht und waren mit Spanish Moss behängt. Es war wirklich traumhaft. Überall tollten kleine Eichhörnchen rum und er war noch zum Teil von Halloween geschmückt.

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Wer findet das Eichhörnchen

 

Endlich fanden wir den Weg nach Downtown, der über einen großen Fluss führte.

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Ich war sehr überrascht über die Skyline von Jacksonville, die ein ganz klein wenig an die Miamis erinnert. Die Gebäude waren ähnlich imposant, aber natürlich nicht in der Menge vorhanden.

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Es war zwar Sonntag Nachmittag, aber selbst dafür gab es hier kaum Verkehr oder Menschen zu sehen. Selbst an der Wasserseite an einer Art Hafenprommenade war kaum etwas los.

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Wir machten uns auf den Weg Richtung Jacksonville Beaches und hielten an einem Sonic an, wo wir die leckeren 1 foot langen Chili-Hotdogs assen.

Bei kühlen 23 Grad, morgens waren es gerade mal 21 Grad, stellten wir unseren Wagen ab und gingen etwas am Strand spazieren. Das Wasser war kälter als die Tage zuvor. Zum Spazierengehen waren die Temperaturen aber super.

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Auf dem Nachhauseweg holten wir uns noch etwas Brot und Aufschnitt für das Abendessen und beschlossen den Abend mit einer Lesestunde im Bett.

Verfasst von: dusdo | 1. November 2009

Tag 11 Orlando –> Cedar Key –> St. Augustine

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Als wir morgens aufstanden wussten wir noch nicht, wohin es an diesem sonnigen 32 Grad warmen Tag gehen sollte.

Wir packten das erste mal unsere Karte aus und und suchtem nach einem Ziel etwas nördlicher. Wir entschieden uns für Cedar Key an der Golfküste. Cedar Key ist ein Inselchen, was mit dem Festland durch eine Brücke verbunden ist.

Nach einem sehr kurzem Frühstück auf dem Zimmer, im Frühstücksraum kam man sich wie Schafe in einem zu kleinen Stall vor, fuhren wir auf den Turnpike Richting Ocala. Nach einigen Meilen hatten wir keine Lust mehr auf dieses langweilige Geradeausfahren und verliessen ihn, um über den Highway 44 Richtung Westen weiterzukommen.

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Die Strassen waren jetzt zwar nicht mehr so breit, aber dennoch genauso gerade. Nur in den kleinen Städchen gab es Kurven. In einem dieser Städchen kehrten wir dann bei Wendys ein, und bestellten ud dort das leckere Chili. Die Cheeseburger waren auch super, der Double-Viertel-Pfünder war zwar gerade erst gemacht und sehr frisch, reichte aber an die von MCD oder Burgerking nicht heran.

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Wir fuhren kilometerlang durch Landstrassen, die von mit Spanisch Moos bewachsenen alten Bäumen gesäumt waren. Das passte herrlich zum Halloween.

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Irgendwann kamen wir dann auf Cedar Key an. Vor uns lag eine wunderschöne kleine Insel im Sonnenschein, die nicht schöner daherkommen konnte. Tiefblaues Wasser und herrliches saftiges Grün. Kleine alte Holzhäuser mit kleinen sauberen Strassen. Schön. Wir fuhren zum Hafen und umrundeten anschliessend das Inselchen. An einem historischen Park besuchten wir ein altes Haus aus dem 19. Jahrhundert, welches originalgetreu eingerichtet war. Anschliessend gingen wir durch die angrenzenden Grünanlagen, wofür es allerdings definitiv zu heiss war.

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Wir verliessen die Insel, um Richtung St. Augustine zu fahren. Dafür mussten wir quer von der Golfküste durch das Hinterland bis zu Atlantikküste fahren. Am Abend hatten wir dann 520 KM auf dem Tacho.

Mitten im Nowhere musste ich dan tanken. Mir schwante schon nichts gutes, als ich Madame Tankstelle mit einer Kippe vor der Tür sah. Ich wollte ihr einen Amex-Travellercheque für das prepaid geben, den sie nur mit grossen Augen ansah. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Ich gab ihr unseren Personalausweis und den Führerschein, um mich auszuweisen. Sie verstand nicht, dass ich für dieses Stück Papier tanken wollte. EIne etwas aufgeklärtere Kundin erklärte ihr, dass dies alles korrekt sei, aber die Dame bestand darauf ihren Manager prechen zu wollen, der aber nicht an das Telefon gehen wollte.

Mir war es zu blöde und sagte ihr, dass ich jetzt tanken werde. Sie war so perplex, dass sie die Säule freigab und ich für 39 Dollar tanken konnte. Zwischenzeitlich erklärte sie mir, dass Sie ihren Manager zu Hause erriecht habe und der ihr sagte, dass sie diesen fucking Cheque annehmen sollte, wenn er amerikanisch sei. Sie erklärte mir irgendetwas von einer Weltverschwörung, von irgendwelchen Engländern und dass ihr Präsident der Anführer sei.

Draussen meinte die Frau, die mir unterstüzend zur Hilfe gekommen war, das dieser Landstrich sehr arm sei und die Leute nicht oft Fremde zu Gesicht bekämen. Sie sei 15 Jahre dort ansässig, aber würde immer noch als Fremde behandelt. Das erinnerte mich etwas an unser geliebtes Oberbayern.

Nur schnell weg!

Wir fuhren an Farmen und Ranches vorbei, von denen viele zu verkaufen waren. Sehr viele Häuser am Strassenrand standen leer. Irgendwann gegen 19.00 Uhr kamen wir in St. Augustine an und suchten nun ein Hotel. Es war Samstag Abend und dazu noch Halloween. So waren viele der bekannten Hotels ausgebucht. Wir gaben frustiert auf, und mieteten uns bei einem dieser typischen kleinen Bates-Motels am Strassenrand ein. Es kostete schmale 44 plus tax und war relativ sauber. Die Betten waren gut und ein fridge war vorhanden. Später erst merkten wir, dass kein Pool vorhanden war. Shit happens, aber wenigstens ein Bett.

Danach ging es dann noch in den historischen Bezirk von St. Augustine, den wir nachts noch nie so belebt gesehen haben. Überall waren verkleidete Menschen, an jeder Ecke stand eine Gruppe geführter Menschen, die eine Ghost Tour gebucht hatten. Es wae schön anzusehen, aber um 9 schlossen die Geschäfte und es wurde ruhiger. Nun spielte sich alles nur noch in den Kneipen ab.

Abgekämpft suchten wir noch einen Publix auf, um unser Frühstück für den nächsten Morgen zu sichern und fuhren in Bates-Motel zurück.

Verfasst von: dusdo | 1. November 2009

Tag 10 Orlando

Wir haben an diesem Morgen bis viertel vor Elf geschlafen. Das Halloween Spektakel in den Studios hat uns doch geschafft.

Wir rappelten unsere Sinne zusammen und wussten, heute muss geshoppt werden. Wir besuchten die Florida Mall wo ich in dem dortigen Apple-Shop eine super-tolle-wunderschöne-weisse-schnurlose Bluetoothmaus erstand, die erst am Dienstag veröffentlicht wurde. Für 72 Dollar inkl. tax ein Schnäppchen.

Was für mich der Apple-Store war dann für Kerstin der M&M-Shop. Ich bin einmal durch fands nett und hab‘ mich dann draussen auf die Bank gesetzt und mich mit meinem Mäuschen befasst. Nach gefühlten 2 Stunden kam sie dann mit einem Tütchen wieder heraus.

Im food-court bestellten wir uns einen Hotdog, der ausgezeichnet war und etwas sushi, was ok war.

Zu den Toiletten, welche ja Restrooms heissen, kann ich folgende Wertungen abgeben. Florida Mall 6 mit Sternchen, Prime Outlet 5+, Walmart und Publix 1-2. Dies nur mal zur Orientierung.

Das war es für uns in dieser Mall und wir fuhren nochmal Richtung Prime. Kurz vorher sahen wir dann eine Outlet Laden, der mehrere Marken verkauften wo wir 5 Jeans und etwas anderen Kram kauften.

In der Prime Outlet Mall musste Kerstin dann noch etwas von Calvin Klein mitnehmen, bei Timberland kauften wir dann ein Paar Schuhe (second pair half price!) und kauften dann noch bei Nike für meinen Sohn ein Paar Turnschuhe Größe 14 (47/48).

Das Tageswerk war getan und wir gingen zu Cici’s Pizza. Dort gab es ein Buffet für 5.99$ plus tax. Neben Salatbar, Nudeln und immer 10.12 verschiedenen Pizzas gabe es auch noch 3 Sorten Nachtisch. Chor begrüsst und verabschiedet. Kugelrund verliessen wir das Restaurant und beschlossen NICHT noch eine Runde Minigolf zu spielen.

Seelig kehrten wir in unser Hotel zurück.

Verfasst von: dusdo | 31. Oktober 2009

Tag 9 Orlando

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Donnerstag Abend sollte es in die Universal Studios zur Halloween Nacht gehen. Doch was tun mit dem Tag.

Erstmal frühstücken. Na ja, war nicht so prickelnd. Toast, Marmelade, Frosties und Kaffee. Und es war rappelvoll in dem kleinen Frühstücksraum. Das muss ich kein 2. Mal haben.

Es stand Ripleys Believe it or not auf dem Programm.

Da wollte ich schon immer mal hin. Keine Ahnung was dort so ausgestellt wird. Das schiefe Haus hatte mich immer fasziniert.
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Beim Bezahlen sind mir dann die Kinnladen runtergefallen, weil die Dame am Counter über 40 Dollars haben wollte. Na das musste ja ’ne dolle Show geben. Am Eingang erwarteten uns drei nette Roboter aus Blech. Schön anzusehen.

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Was dann folgte war zum Teil echt peinlich. Nichts, was man nicht schon mal gesehen hat, die amerikanischen Freunde fanden es toll. Vielleicht gibt es hier ja kein ‚Bildungs‘-Programm oder wenigstens die Sendung mit der Maus. Die nettesten Exponate führe ich hier mal auf.

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Das gefiel mir am besten.

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Danach fuhren wir etwas enttäuscht Richtung Kissimmee und machten einen Frustkauf von Lebensmitteln im Walmart, wo wir auch einen bigmac und einen double-quarter-pounder vertilgten. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der quarterpounder mehr nach Fleisch und besser schmeckte, als das Steak im Sizzler.

Wir fuhren zurück ins Hotel und gingen in den Pool. Anschliessend chattete ich noch mit meinem Sohn und Kerstin skypte mit ihren Lieben.

Dann wurde es langsam Zeit sich fertig zu machen. Wir zogen unsere nachleuchtenden T-Shirts an und lackierten die Fingernägel mit nachleuchtendem ‚Lack‘. War zwar ein komisches Gefühl, funktionierte aber. Wir machten uns auf den Weg in die Unversal Studios. Das Auto liessen wir stehen, da sie nur ca. 2 Kilometer weit entfernt waren. Der Fußweg war menschenleer, dafür stauten sich die Autos umso mehr.

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Dann waren wir endlich da. Mit der Rolltreppe ging es erstmal zum City Walk hoch. Der interessierte aber im Moment gar nicht. Wo war der Eingang?

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Endlich am Ziel. Erst Taschenkontrolle, dann 50 Meter weiter Kartenkontrollen. Und dann waren wir drin!

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Zombies in Wehrmachtsuniformen?? Die Helme erinnerten stark daran.

Dann ging es ins erste Haunted House, dem Szenario aus ‚Wolfman‘.

Wir mussten 45 Minuten warten und dann ging es ins dekorierte Studio. Es war einfach fantastisch. Man wanderte durch die Szenen des Films, wobei alles echt aussah. Und die geschminkten und verkleideten Schauspieler. Genial. Besonders ’schrecklich‘ wurde es, wenn es fast komplett dunkel war und mit Stroboskoplicht gearbeitet wurde. Leider durfte man nicht fotografieren. Nach ca. 5-10 Minuten waren wir wieder draussen mit einem wohligen Schauer.

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Es ging durchs nächste Strassenszenario mit Zombies und infizierten Menschen.

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Danach ging es ins Hounted House wo sich Dracula und Konsorten ‚rumtreiben sollten. Nach 75 Minuten erreichten wir das Studio.

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Was uns hier erwartete war mir fast schon eine Prise zu viel. Ich hab‘ mich 2 mal dermassen erschrocken, dass ich hinter jeder neuen Kurve um mein Herz fürchtete. Kerstin fand es cool. Ja so ist das mit den Geschlechterrollen. Das Set war erste Sahne und die Darsteller sahen wirklich echt aus (na jedenfalls wie ich mir Untote und deren Opfer so vorstelle 😉 ).

Als wir draussen waren und wir die Wartezeiten zu den anderen Houses sahen beschlossen wir uns dies nicht anzutun. Es waren Wartezeiten zwischen 70 und 120 Minuten. Wohl die, die sich für teuer Geld den Fast-Pass gekauft haben. Die konnten ohne Warten in die Shows und Houses.

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Danach wollten wir in Men in Black. Wir stellten uns brav 25 Minuten an und als wir im Wagen sassen meinte ein Ordner, dass ich meine Lumix FZ20 in die Hosentasche stecken sollte oder wieder aussteigen müsste, um sie am Eingang zu verstauen. Pack mal eine grosse 520 Gramm schwere Kamera in die Hosentasche. Da geht gar nix. Also raus aus der Gondel und raus aus dem ganzen Gebäude. Ich war stinkensauer, weil nirgendwo gesagt wurde, dass man mit einer grossen Kamera nicht reinkommt.

Na wenigstens ein Bild vom Kommandoraum habe ich gemacht.

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Anschliessend wanderten wir noch etwas im Park herum und amüsierten uns an den ganzen komischen Gestalten dort. Manchmal wusste man nicht, ob es ein Darsteller oder ein Gast war.

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Überall waren Buden und Stände aufgestellt, wo man den Besuchern mit den unmöglichsten Sachen versuchte, noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen. Es hatte so manchmal den Charme eines Münchner Oktoberfestes oder der Cranger Kirmes.

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Dies machte die zum Teil dichte Stimmung etwas kaputt.

Als letztes Ereignis wollten wir dann zur Rocky Horror Picture Show.

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Das Warten hatte sich gelohnt. Es gab eine RHPS vom feinsten. Ich fühlte mich sofort 30 Jahre jünger. Eine Gänsehaut jagte die nächste. Leider war das Spektakel nach 30 Minuten vorbei, aber ich war glücklich.

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(Die Videoclips lade ich morgen hoch.)

Für das Fotografieren war es leider zu dunkel.

Danach schlenderten wir gemütlich zum Ausgang, wo wir uns dann ein riesiges Eis genehmigten und nach gefühlten 10 Meilen gegen Mitternacht wieder im Hotel ankamen.

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Verfasst von: dusdo | 29. Oktober 2009

Tag 8 Fort Myers –> Orlando

Gegen 11.15 Uhr  verliessen wir unser Hotel in Fort Myers nach einem guten Frühstück. Es war bedeckt und 31,5 Grad. Mir lief der Schweiss beim Koffertragen schon in Strömen.

Die Fahrt ging – anders als in den Jahren vorher – nicht über die Küstenstrasse Richtung Tampa, sondern direkt über die Autobahnen nach Orlando. Der Verkehr war nict allzu gross und wir erreichten Orlando gegen 15.30 Uhr.

Der Schock war gross, als nsere Elli meinte, wir hätten das Ziel (das Orlando Continental Plaza) erreicht. Weit und breit kein Hotel. Nur unbebaute Pampa.

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Nach einigem rumfahren haben wir es dann gefunden, da es genau gegenüber von Wet und Wild gelegen ist.

Uns erwartete ein 3 stöckiges Motel/Hotel, welches gar nicht so bedrohlich aussah. Bei Einchecken bekamen wir endlich mal ein Grpundfloor Zimmer, sodass wir direkt aus dem Kofferraum das Zimmer beladen konnten. Als alles drin war stellten wir fest, dass der Safe ohne Funktion war und wir bekamen ein anderes Zimmer auf der gegenüber liegenden Seite de Hotel zugewiesen. Also auch diesmal Schleppen was die Poren so hergaben.

Das Zimmer war nicht so groß wie im LaQUINTA, aber sauber und bis auf Microwelle und Bügeleisen gut ausgestattet. Die Hauptsache aber war die, dass es sauber war. Das Hotel hat schon die besten Zeiten hinter sich, aber die Lage zu den Universal Studios, welche in Fußgehweite liegen, entschädigt dafür.

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Der Pool war zwar recht klein, aber geheizt. Zum Erfrischen reichte er alle mal. Wir nahmen ein Bad und anschliessen einen Mai Tai und einen – natürlich was sonst – Strawberry Daiquiri an der Poolbar.

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Für diesen Preis war das Hotel aber mehr als ok, zumal die 3. Nacht kostenlos ist.

Gebucht für:
Dirk Sander
Hotel: 2 Erwachsene Standard-Zimmer

 

Inbegriffen: Kontinentales Frühstück, Kostenloses Parken, Kostenloses W-LAN
28.10: €26,65 pro Nacht
29.10: €28,70 pro Nacht
30.10: €36,90 Kostenlos

Ein kleiner Halloween-Gremlin erwartete uns berits auf dem Parkplatz.

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Nachdem wir von der Schwimmerei etwas ausgeruht waren, zog es uns zu den Fleischtöpfen Orlandos. Wir hatten Hunger und wollten Fleisch!
Ganz in der Nähe waren mehrer Steakhäuser, wo wir uns für ein Sizzler entschieden, welches ich in guter Erinnerung hatte.

Ich besttelte mr ein 12 Unzen Rib-Eye-Steak und KErstin ein 9 Unzen Sirloin. Die Preise waren moderat, die Salatbar ausgezeichnet. Nur das Fleisch, na ja, ich hatte schon erheblich bessere Steaks gegessen. Es war zwar zart  und saftig, aber es fehlte der Geschmack. Wir fragten den Kellner, wie es sich den mt dem Tip verhält, da man bereits am Eingang bestellt und bezahlt. Er klärte uns auf, dass der Tip an der Kasse an ihn weitergeleitet wird. Oder man tippt erst am Tisch, beides wäre ok.

Gestärkt durch die Steaks fuhren wir zur Prime Outlet Mall. Es war gegen 20.00 Uhr und es war rappelvoll. Eine hell erleuchtete Kleinstadt aus Geschäften erwartete die nach Konsum lechzenden Kunden.

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Mir war nicht so ganz klar, was ich hier sollte. Zu hause lege ich keinen Wert auf MARKEN und hier waren alle Marken dieser Welt, von denen – ich muss gestehen – zum Teil noch nie etwas gehört hatte. Wir stöberten mal hier mal da, aber eine Kauflust stellte sich nicht so richtig ein. Vielleich ja morgen, es gibt ja noch genug Malls in Orlando und Kissimmee

Nach dem Nichtshopping sind wir dann den Strip, sorry, den International Drive einmal runter und wieder rauf gefahren und ann gegen 11 Uhr ins Bett gefallen.

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Verfasst von: dusdo | 28. Oktober 2009

Tag 7 Fort Myers

Nach einem guten Frühstück mit selbst gebackenen Pancakes rief ich bei dem Sanibel Thriller an, um zu fragen, um welche Zeit er ablegen würde. Es sollte um 13.00 Uhr losgehen und es kostete 38$ pro Person plus tax.

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Wir hatten also noch gut Zeit, und nachdem der blog gebloggt war sind wir dann Richtung Sanibel. Es waren schon 30,5 Grad, dafür aber nicht so schwül.

Das Hotel befindet sich keine 5 Minten von der Sanibel Brücke entfernt. Die 6$ Brückenmount zahlten wir gerne und wir machten uns auf die Suche nach der Abfahrtstelle des Thrillers. Nach langen Suchen fanden wir dann die Marina (jetzt verstand ich auch die Wegbeschreibung der Thriller Frau am Telefon, die 4 . Strasse nach dem man am Stop Schild links abgebogen war.

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Wir verbrachten die Stunde, die wir noch Zeit hatten am Lighthouse Beach. Dies ist seit Jahren mein Lieblingsstrand. Warum ? Vielleicht weil es dort etwas ruhiger ist und man immer etwas Schatten hat. Auch mag ich den urigen Leuchtturn dort. Und – dort hatten wir unsere erste Delfin Sichtung. Leider liess sich der Geselle bedingt durch seine Geschwindigkeit nicht fotografieren.

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Um halb eins machten wir uns dann total verschwitzt auf den Weg zum Thriller. Wir hofften auf eine schnelle Abkühlung, da man uns vorher sagte, dass die besten Positionen zum Fotografieren im hinteren Teil des Bootes seien, wo man allerdings etwas nass werden könnte. 16 Personen waren schon dort und warteten. Nach einer viertel Stunde kam dann der Skipper, oder besser der Pilot und wir konnten boarden. Wir nahmen die vorletzte linke Reihe in Beschlag. Und schon ging es los. Die ‚Reiseleiterin‘  erklärte und, dass das Boot 4000 PS habe und wir im Norden Captivas auf Delphine stossen würden. Es sollte anders kommen.

Der Thriller tuckerte durch die Marina in Schrittgeschwindigkeit. Der Haihappen gluckste vor sich hin und fand es lustig.

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Dann waren wir raus aus dem Hafen und der Skipper gab etwas Gas. Keine drei Minuten später waren die ersten Delphine da. Sie schwammen in der Heckwelle des Thrillers und drehten sich und sprangen durch die Luft. Freiwillig und ohne Training, einfach so, weil sie Lust darauf hatten. Bis kurz an die Reling kamen sie. Toll, das war ein wirklich schönes Erlebnis.

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Nachdem die Delphine keine Lust mehr hatten, nahm das Boot etwas Fahrt auf. Gerade, als ich dachte, was ist dass denn für eine müde Fahrt gab der Pilot richtig Gas. Die 4000 PS brüllten auf, das Boot hob sich leicht aus der Dünung und das Ding ging ab wie Zäpfchen. Wie ein schnellwirkendes Zäpfchen. Der Thriller raste durch das Wasser und wir wurden hinten nicht nur ein wenig nass, nein – es war wie Motorradfahren ohne Helm bei starkem Sommergewitter. Ich konnte nichts mehr sehen und ich war von jetzt auf gleich komplett durchweicht. Der Typ hinter mir war ähnlich dran. Die rechte Seite des Bootes war fast von den Wassermassermassen verschont geblieben. Zum Glück waren wieder Delphine gesichtet, sodass das Boot wieder langsamer wurde.

Es waren ca. 10-15 Tiere, die dem Boot folgten. Auch eine Mutter mit ihrem Baby war dabei. Wunderbar, es war für mich ein schöneres Erlebnis, als die eingesperrten Delphine in auch noch so schönen Bassins.

Die Fahrt ging ca. 1:45 Stunden rund um Sanibel und Captiva und wir wurden dauernd von Delphinen begleitet. Die Reiseleiterin meinte, dass dies nicht die Regel sei, wir hätten sehr viel Glück.

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Ich noch mehr Fotos von den possierlichen Säugern, die ich aber lieber später in einem Fotoalbum zeigen werde. Wer Lust an beweglichen Bildern hat der kann die links hier anklicken.

http://www.youtube.com/watch?v=BBFAq0wSoIg

http://www.youtube.com/watch?v=YTv71SZ9kCo

http://www.youtube.com/watch?v=c9fAleczUVg

http://www.youtube.com/watch?v=J2cBQKghICw

http://www.youtube.com/watch?v=zxD0t2mof5s

http://www.youtube.com/watch?v=mZr5KwMkuYI

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Nachdem uns Handtücher zum Trockenlegen gereicht wurden fuhren wir wir in die Marina ein und verliessen nass, aber glücklich das Boot. Die Tour war die schnellste Dusche meines Lebens.

Anschliessend fuhren wir nach Captiva und dann ins Ding Darling Naturschutzgebiet. Es war leider zu heiss, um viel Getier zu sehen. Ausser einigen Vögeln sahen wir noch ein paar lustig aussehende Waschbären. Schön an ihnen war, dass sie scheu waren und nicht so wie die Wohlstandswaschbären bettelnd um einen rum hüpften.

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Danach fuhren wir ins Hotel zurück, sprangen in den Pool und gingen danach zu Taco Bell.

Da es nun dunkel wurde sind wir noch kurz in die Tanger Outlets gefahren, die sich fast gegenüber des Hotels auf der anderen Strassenseite befanden. Dort erstand ich ein Paar Crock Badelatschen in Schwarz und Gelb für 5,21$ und bekam noch ein 2. Paar gratis dazu da gerade eine 2 for 1 Aktion war. Da Kerstin einen ihrer Latschen beim Waschbär vergessen hatte, was sie aber im Hotel erst merkte, musste sie sich auch gleich 2 Paar neue Schlappen kaufen. Natürlich nicht für 5.21$

Geschafft ging es dann ins Bett, wo ich von vielen netten Delphinen träumte.

Verfasst von: dusdo | 27. Oktober 2009

Tag 6 von Key West nach Fort Myers

Heute gibts nichts besonderes zu berichten.

Wir fuhren um 11.15 Uhr aus Key West Richtung Festland zurück. Der erste Morgen mit Sonnenschein. Es wurden 34 Grad und eine Schwüle, die fast zum schneiden war. Man hatte bei den Zwischenstopps kaum Lust, das klimatisierte Auto zu verlassen.

Die Fahrt war ruhig, ohne Staus.

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Mittags hielten wir an einem MCD an, um uns ein paar Cheeseburger und Applepies für die Fahrt zu holen.

In der Höhe von Homestead wollte ich dann den Timiami Trail fahren, Elli aber unbedingt die Alligator Alley.  Nachdem ich mich mit dem Stück Elektronik und Weichware bis aufs Messer bekämpft hatte, entschieden wir uns zu einem Kompromiss: wir nahmen die Allygator Alley. Die Fahrt sollte über 100 Meilen dauern und die Abwechselung der Landschaft hielt sich stark in Grenzen. Wir durften bis zu 70 Meilen fahren und ich war froh, dass es irgendwann wieder mal eine Kurve gab.

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Um 16.00 Uhr verschwand die Sonne und gegen 5 kam dann ein dicker Regenschauer, der aber nicht lange anhielt. Er genügte aber, um Südwestflorida wieder in eine einzigartige Saunalandschaft umzuwandeln.

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Gegen 17.45 Uhr kamen wir nach 496 km in unserem Hotel, was ich morgens über Expedia gebucht habe an. Es war das LaQuinta Inn & Suites Sanibel Gateway.

Eine gute Wahl, die Zimmer gross und neu. Das Bett herrlich und sonst auch wieder eine ähnliche Aussattung wie die Zimmer davor. Dies ist das bisher beste Hotel unserer Reise und das zu einem günstigen Preis.

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Verfasst von: dusdo | 26. Oktober 2009

Tag 5 Key West

Gestern morgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden. Der Himmel war bedeckt, was sich den ganzen Tag auch nicht ändern sollte, und es waren 30 Grad.

Wir holten unser Frühstück aus der Lobby ab und transportierten es in unser Zimmer. Es gab Toast mit Marmelade, süße Teilchen und Obst. Der Kaffee war recht gut. Anschliessend machte ich mich über den Blog her, wo ich aber wegen zu geringer Bandbreite des Wlan kaum ein Foto hochladen konnte. Nach einer Stunde habe ich dann abgebrochen.

Wir machten uns mit dem Auto zur Erkundung auf und umrundeten die Insel erst einmal. Am Southernmost Point war an ein Foto nicht zu denken, da sich schon Menschenmassen drängten. Wir machten weitere Erkundungen durch die fast ausgestorbene Duval Street und durch herrliche Nebenstrassen.

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In einem Winn-Dixie wollte ich meinen Vorrat an ‚Bier‘ auffüllen und nahm mir ein sixpack Bud-light. Freudestralend kam ich zur Kasse. Es war exakt 11.52 Uhr und was soll ich sagen, die Kassiererin nahm mir mein Bier weg und meinte, so etwas gäbe es erst nach 12.00 Uhr. Ich war schon mehr als verdutzt und hatte wieder diese Assoziationen, dass man zwar kein Bier vor 12 bekommen kann, aber sehr wahrscheinlich Munition für eine 45er. Die spinnen, die Amis.

Um 12 Uhr kehrten wir ins Waffle House am Days in ein und hatten ‚Glück‘ dass 2 Plätze am Thresen frei waren. Kurz darauf wurde die Schlange von Wartenden immer länger. Der Laden hatte den Charme eines gut frequentiertem Bahnhofsklos. Überall lag Müll in Form von Papier und Tütchen ‚rum und alles klebte irgendwie. Bevor wir also aufstehen konnten, um zu gehen kam die Waitress und fragte uns nach unserer Bestellung. Der Hunger siegte. Wir bestellten eine Waffle, Melted-Käse-Omelett, Hash Browns, Bacon und Scrambled Eggs. Das Essen kam nach kurzer Zeit, und was soll ich sagen, es war sehr gut. Besonders das Omelett und die Waffel waren gut.

Zurück im Hotel machten wir erst einmal ein Päuschen und gingen in den Pool. Gegen Nachmittag zogen wir wieder los, um später bloss nicht wieder den Sonnenuntergang zu verpassen. Wir besuchten den Friedhof, den ich nicht besonders schön empfand. Alles war weiss gehalten und nicht sonderlich gepflegt. Den Müll, der überall herumlag, hatte man auch schon länger nicht weggeräumt.

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Die kleinen Strassen in Key West sind wunderbar. Alles ist grün, zum Teil verwildert. Kleine Häuschen, keine Prachtbuden, nicht so steril wie das von allen soo geliebte Cape Coral. Einfach tropisch grün und schön. Alleine die wilden Hühner, die man überall findet sind schon Klasse.

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Wir zogen weiter Richtung alter Hafen, wo wir riesige Tarpons sahen (bestimmt über 1,50 Meter) Ein Holzsteg führte an der Promenade mit den vielen kleinen Läden und Bars vorbei Richtung südliche Spitze von Key West.

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Es ging Richtung Mallory Square, wo sich schon einige Gaukler und Touris tummelten. Es war noch zu früh für den Sonnenuntergang und wir genehmigten uns ein leckeres Eis. Gegen 18.00 Uhr wurde es voller und lauter. Wir hielten und etwas abseits und sahen wie sich 5 Delfine in der Nähe eines Bootes vergnügten. Leider ware sie zu schnell und zu weit weg, um ein paar Fotos machen zu können.

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Link Youtubelink youtube

Dann ging die Sonne unter, und – es hat sich überhaupt nicht gelohnt. Am Horizont waren zu viele Wolken, die die Sonne verdeckten. Da hab‘ ich schon schönere Sonnenuntergänge gesehen.

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Etwas gefrustet zog es uns wieder Richtung Duvall Street, wo wir endlich wieder unseren Fat Tuesday fanden, wo wir unseren Refill von Strawberry Daiquiry und 190 Octane zu uns nahmen.

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Verfasst von: dusdo | 25. Oktober 2009

Tag 4 Key West

Morgens um 9.45 Uhr haben wir unser Hotel verlassen und sind Richtung Key West losgefahren. Es waren 24 Grad und es hat leicht geregnet. Zum Hotel ist abschliessend zu sagen, dass wir dort wieder übernachten würden. Es war sauber, die Zimmer ok. Der Service war gut, der Pool ok, der Strand ok, das Hotel-Restaurant schlecht. Ach  ja, und frei Parken.

Unsere Elli (namens IGO8) führte uns mal wieder in die Irre, aber das waren wir ja schon gewohnt. Der Verkehr war dicht mit einigen kleinen Staus in Miami.

Nach ca. einer halben Stunde waren wir raus aus diesem Moloch von Strassen, welche recht, links, unten und oben verliefen. Ich weiss, ist nix gegen Los Angeles, aber mir reichte es trotzdem.

Unser Cadillac hat übreigens im Stadtverkehr 15,6 Liter Sprit verbraucht. Dafür Autobahn bei 45-55 mph nur 8,0 Liter. Man kommt sich vor wie ein Eunuch, man hat 256 PS und darf sie nicht ausnutzen. Das höchste der Gefühle ist das Beschleunigen auf die Autobahn, da kann man dann auch mal mächtig Gas geben :-).  Übrigens, der Kofferraum ist echt bescheiden. Dort ist Platz für drei grosse Reisetaschen. Mehr nicht. Ich frage mich wie das gehen soll, wenn 4 Personen damit reisen wollen. Lieber Finger weg von der Luxury Klasse und einen gescheiten Full-Size mit Kofferraum nehmen.

Es ging an Homestead vorbei und bei Florida City fuhren wir ab, um unsere Vorräte bei Wal-Mart aufzufüllen und bei Esso zu tanken. Die Kassiererin begrüßte mich fröhlich im breiten Dialect und jedes dritte Wort war ‚Honey‘. Nach dem Kampf mit der Zapfsäule (diesmal musste man nocht den Schalter runterdrücken sondern die Halterung der Zapfpistole hochdrücken. Der Preis lag bei 2,64$ pro gallon.

Zurück auf die Piste gings auf die Keys. Der Verkehr war für einen Samstag passabel.

Link Keys

Auf Key Largo haben wir kurz am Information Center angehalten, um uns mit Karten und Discount books einzudecken. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und wir waen bei 32 Grad angekommen.

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Die Fahrt war herrlich. Es war zwar nicht mehr das überwältigene Staunen der ersten Fahrt über die Keys, aber es war einfach nur schön und man sah Detaills, die man vorher nicht so wahrgenommen hat.

Nach der Seven Mile Bridge machten wir wie immer Rast im Veterans Park, wo wir picknickten und etwas ins Wasser gingen. Die Sonne kam raus und es wurde richtig heiss. Für mich Weissbrot schon wieder die Gefahr, als gekochter Lobster zu enden.

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Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Key West und unser Blue Marlin Motel. Das Motel liegt in einer ruhigen Umgebung und ist nur 2 Blocks vom Southernmost Point und der Duval Street entfernt.

Das Motel hat rechts und links ein 2 stöckiges Gebäuder mit Parkplätzen davor und in der Mitte einen palmenumsäumten Pool.

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Die Zimmer sind sauber, geräumig und haben einen kleine Tisch mit Stühlen. Auch hier war wieder der Kühlschrank nebst Kaffemaschine, Bügelbrett, Fön, TV und diemal eine Microwelle zu finden. Unser King Size Bett war relativ neu und sehr angenehm.

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Da ich ja manchmal etwas antizyclisch lebe, habe ich den Sonnenuntergang verschlafen. Ich muss wohl eingenickt sein.

Nach dem Sonnenuntergang sind wir Richtung Duval Street aufgebrochen, wo der Trubel zu finden war. Man mag es, oder auch nicht. Ich fand es gut. In einer der Seitenstrasse war ein Strassenfest mit ganz vielen Ständen, wo Getränke, Essen und Kinkerlitzchen angeboten wurden. Es war dort sehr voll und viele Touris schon besoffen. Das Trinken hat hier ja so seine Kultur. Es ist kein Vergleich mehr zu der Zeit von vor 15 Jahren, wo ich das erste mal hier auf Key West war. Da war das noch nicht so exzessiv mit den Saufen.

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Wir spazierten bis zum Ende der Duval Street bis ans Wasser, wo eine nette Band heisse Rhytmen spielte, genehmigte uns ein Stück Pizza und holten uns im Fat Tuesday einen Strawberry Daiquiri und einen 190 Octane (l@la sei Dank!). Danach setzen wir uns an den Strassenrand und machten ein wenig people watching. Es sind schon interessante Gestalten unterwegs. VIele waren verkleidet (es ist ja Fantasy Fest) oder trugen fast nichts. Eine Modeerscheinung war das paint brushen der Brüste. Es war manchmal recht nett anzusehen. Ach ja, die Harley Dichte hier ist atemberaubend. Ich habe nach der biker-week in Daytona noch nie so viele dicke Moppeds gesehen.

Duval Street link

Gegen 10 warf ich mich noch einmal in die Fluten des Pools und ging dann entspannt ins Bett.

Verfasst von: dusdo | 24. Oktober 2009

Tag 3 Miami

Endlich gut geschlafen, die Betten sind hier auch 1a.
Heute ist der Himmel teilweise blau und es werden bis zu 32 Grad. DIe Schwüle ist schon bemerkenswert für diese Jahreszeit.
Als erstes besuchen wir das IHOP auf der Collins Ave.an der 67.??. Es ist ein relativ kleines Restaurant, aber wir finden sofort einen Tisch. Die Kellnerin ist sehr nett und wir nehmen Rühreier mit Speck, Würstchen, Hash Browns und Pancakes. Sogar der Kaffee schmeckt diesmal.
Anschliessend ging es  zurück ins Hotel um kurz darauf zur Calle Ocho (8.Strasse) südlich der Innenstadt Miamis zu fahren. Man könnte meinen, man sei schlagartig in Lateinamerika. Alles dort auf Spanisch und sehr bunt. Selbst die gängigen Fastfood Läden sind dort spanisch ‚dekoriert‘.
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Anschliessend fuhren wir zum Bayside mArket Place und parkten dort auf dem Mittelstreifen der Strasse. Dort sind die Parkgebühren 6$ für 3 Stunden. Das reichte uns.
Ganz in der Nähe ist der Aufgang zum Metromover, den wir diesmal für die große Schleife durch die Innenstadt und den Finanzbezirk nahmen. Lustig war, dass unsere Metrostation direkt in fast Greifweite zu den Häusern eingebettet war und einen *grins eigenen Pool hatte.
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Die Fahrt war sehr interessant, überall diese Hochhäuser und zig, die gerade gebaut werden. Es ging bergauf und bergab mit dem Mover. Und das ganze für lau.
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Wer eine kleine Fahrt mit uns machen möchte, kann den link unten anklicken.

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Nachdem wir die Bahn verlassen hatten gingen wir rüber zum Bayside Market Place.

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Das Center liegt direkt am Wasser und besteht aus unzähligen kleinen Läden und Restaurant. Draussen gab es live Musik und der Mann mit den Papageien stand auch wie 2005 schon am selben Ort. Wir genehmigten uns zwei Hägen Dasz Eis (2 Kugeln 6.50$) und besuchten auch noch das örtliche Hard Rock und Bubba Gump.
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Anschliessend fuhren wir im Stau zurück zum Hotel, wo wir noch diesen dicken Brummer sahen. Man wirkt schon recht klein neben so einem Riesen.
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Im Hotel habe ich dann erst einam eine Gebrauchsanweisung für den Cadillac runtergeladen, da er immer wenn ich aussteigen wollte den Sitz nach vorne verschob, das Lenkrad senkte, die Spiegel verstellte etc. Das war schon sehr unangenehm, da ich dann wie ein Hotdog zwischen Sitz und Lenkrad gepresst wurde. Aber das Problem hat sich ja erledigt und der Caddi und ich sind wieder Freunde.
Leider wurde aus unserem Flanigans Besuch nichts, da sich dort (Freitag Abend) die Menschen schon bis auf die Strasse standen. Schade, aber wir versuchen es noch einmal.
So gingen wir dann in ein neues Dennie’s, da sogar einen schönen Sportsbarbereich hatte und aßen dort etwas.
Gegen 10 waren wir zurück im Hotel.

Verfasst von: dusdo | 23. Oktober 2009

Tag 2 Miami

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Gestern morgen sind wir als erstes zum Strand gegangen. Ein schöner Sandstrand und keine Menschenseele. Leider war, bedingt durch starken Ostwind das Meer so sehr aufgewühlt, dass wir es vorzogen, in den Hotelpool zu steigen. Das Wasser war zwar relativ kalt, aber doch erfrischend.
Fensterblick aus 915
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Nach einer kurzen Pause sind wir zur Aventura-Mall gefahren. Dort musste ich wieder feststellen, dass ich kein Mall-Fan bin. Ich kann diesen großen Dingern einfach nichts abgewinnen. Im Centro Oberhausen komme ich mir auch immer verlassen vor. ICh bin nicht der kleine Lädchen oder Boutiquen geher. Ich mag lieber die Großflächen.
Lust war, dass es draussen 30 Grad warm war, und drinnen eine Winterlandschaft aufgebaut wurde.
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Der Apple Store im Center war zwar schön, aber eine Funkmaus für mein Äpfelchen war dort nicht zu bekommen.
Nach einigem planlosen hin und her Irrens sind wir dann im Food Court gelandet, wo wir uns beim Latino unseres Vertrauens eine Käsequesillada und eine Hühnchenquesillada genehmigten.
Danach stiegen wir in einem Wallmart-Supercenter ab, wo wir erst einmal eine Kühlbox kauften, um die Getränke unterwegs kühl zu halten. Wir kauften dies und das und waren irgendwie 160 Dollar los.
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Als wir den Kofferaum gefüllt hatten fuhren wir Richtung Key Biscayne, wo wir eigentlich picknicken wollten. Leider war es uns viel zu warm und wir machten ein paar Fotos und fuhren wieder Richtung Miami.
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Ich ärgerte mich über das Routenprogramm IGO8, weil die Elli mit der Verkehrsführung nicht immer richtig lag, bzw. sehr verwirrende Fahrbefehle gab. Besonders schlimm wurde es, wenn es Hochstrasse gab. Da bin ich dann lieber nach gefühl gefahren. Wir sind dann quer durch downtown inmitten der riesigen Hochhäuser gefahren und schliesslich weiter Richtung South Beach.
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Leider war es am Ocean Drive so voll, dass wir keinen Parkplatz gefunden haben, um ein paar Fotos zu machen. Aber auch das rumcruisen machte viel Spass.
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Es wurde dunkel, mir fielen fast die Augen zu und wir fuhren zurück ins Hotel, um uns frisch zu machen und etwas im Restaurant zu uns zu nehmen.
Das Restaurant im Hotel ist zwar sehr interessanr durch die Oltimer(Teile), die dort zu sehen sind, aber das Essen war schrecklich. Der erste Minuspunkt. Da dort sehr viele Gäste aus Deutschland sind, hat man das Serviceentgeld auf die Rechnung mit draufgeschlagen. Ds konnte ich bei den zum Teil seltsamen Gestalten sehr gut nachvollziehen.
Um halb zehn waren wir im Bett und ich bin fast sofort eingeschlafen.

Verfasst von: dusdo | 22. Oktober 2009

Nachtrag zu Tag 1

Da sag mal einer, Kerstin hat kein timing. Zum Abendbrot im Flieger wurde ihr schlecht und pünktlich zur Landung nahm sie die Tüte, welche aber leer blieb.

Da wir Reihe 17 sassen ging es recht schnell aus dem Flieger. Und somit waren wir unter den ersten 50 bei der Immigration. HInter uns reihten sich dann die Massen in den Schafsgattern. Wir hatten 10 Minuten bis wir durch waren. Und wir hatten einen sehr humorvollen netten Einwanderungsbeamten.

Das mit den Koffern war dann nicht so prickelnd. Nach eine viertel Stunde des  Wartens, ohne dass einer unserer Koffer das Licht der Welt erblickte, streikte das Gepäckband für 20 Minuten. Mir schoss nur durch den Kopf: ‚Die sind zum Mond geflogen?‘ Dann ging es aber recht flott. Der Zoll interessierte sich nur für seine Zettelchen. Keine beagle-brigade oder sonstiges, locker wie bei uns.

Aber das ging alles zu glatt. Deshalb musste ich mir selbst ein Bein stellen. Wir nahmen die Rolltreppe, um aus der Arrival Area zu gelangen und warteten dann in aller Ruhe draussen auf den AVIS-Bus. Wir sahen einen wunderschönen Regenbogen, denn es fing leicht an zu regnen, aber auf einen AVIS-Bus warteten wir vergebens. 5 mal Hertz, 8 mal Dollar und gefühlte 120 Alamo-shuttles fuhren vorbei. Nach 25 Minuten sah ich ihn, den AVIS-Bus und warf mich todesmutig davor. Der Fahrer grinste mich an und meinte ganz coll, er habe nur gehalten, weil er meine blonde Begleiterin so nett fand. Ausserdem ständen wir im Drop off Bereich und hätte eigentlich noch eine Ebene tiefer in der Pick-up Zone warten müssen. Na gut, dachte ich dann gehts ab zu Avis. Nach einer Ehrenrunde duch den Flughafenstau fuhren wir in der Ebene eine Etage tiefer und pickten noch ein paar Gäste auf.

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Bei Avis auf dem Gelände ging alles flott, 6 Schalter waren besetzt, ich war der siebte Kunde und war nach 10 Minuten wieder draussen. Nach den netten Fragen ob wir noch dies oder das brauchten bekam ich meinen Schlüssel und wir fanden unseren Cadillac STS auch recht schnell.
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Der Transfer zum Hotel war easy. Nach 20 Minuten waren wir dank igo8 am Howard Johnson Dezerland in MIami Beach.

Ein netter Mann empfang uns und wir bekamen unser Zimmer in der neunten Etage mit seitlichem Blick auf das Meer. Das Zimmer ist sauber, hat einen Safe und einen Kühlschrank, CD-Wecker, Kaffeemaschine, Bügelbrett und Fön sind vorhanden. Ich weiss echt nicht, was so mancher bei den Hotelbewertungen so zu meckern hat.

Wir zogen noch mal los und fuhren zu unserem keinen Publix auf der Collins Ave. und kauften ein paar Sachen. Unter anderem Donuts, die einfach nur köstlich waren. Danach gings zu Subways und dann gings in den Wolkenbruch. Bis auf die Knochen waren wir nass, aber warm nass, nicht unangenehm.

Um 23.00 sind wir dann eingeschlafen und konnten satte 4 Stunden schlafen.

Soooo, und jetzt erst mal Schluss, wir wollen ins Meer.

Verfasst von: dusdo | 22. Oktober 2009

Tag 1

Der Transit

Heute morgen ging es um 10.30 Uhr los. Es war ein sonniger Herbsttag, angenehme Temperaturen und die die Frisur sitzt.
Der Verkehr war ok, der Parkplatz P24 vorgebucht. Leider verstehen einige Landsleute es nicht, dass ‚besetzt‘ besetzt heisst und man ohne Reservierung nicht auf den Parkplatz kommt. Aber ok. wir haben Urlaub.
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Im Terminal sind wir dann zügig durch die Sicherheitsschranken gegangen und haben erst mal ein wenig im Duty Free Bereich geschoppt.
Gegen 13.40 sind wir dann an Board gegangen und um 14.00 haben wir abgehoben.
Der Start war gut.
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Ich weiss ja nicht, was die Leute so an AirBerlin auszusetzen haben, ich find’s prima. Nun ja, der Sitzabstand ist schon sehr economy, aber ich bin ja nun auch nicht mit meinen 1,90m und 125b kg die Norm. Kerstin hat genug Platz.
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Das Essen (Pasta mit Tomaten Rosmarinsauce für Kerstin) sah nicht nur gut aus, sondern soll auch gut geschmeckt haben. Mein Diabetiker-Huhn war laff und geschmacklos. Aber das bin ich ja selber Schuld. Zum Essen gab es Wein und zum Abschluss noch einen Baileys oder einen Cognac. Lecker.
Für die Zeit danach gab es für jeden eine halb Liter Flasche Wasser.
Der Service ist sehr aufmerksam. Uns betreut ein netter Flugbegleiter, der auch einen Spass versteht.
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Jetzt ist es gerade 18.50 Uhr und wir kommen so langsam in den canadischen Luftraum.
Die Flughöhe beträgt 11853 m, die Geschwindigkeit 825 km/h, Aussentemperatur -50 Grad und die Entfernung zum Ankunftsort 3750 km.

Der erste Film ist gelaufen, und die grünen Einreisezettel verteilt. Neuer Rekord: Kerstin hat 2 gebraucht und ich drei. Und die sind nichtmals vollständig korrekt ausgefüllt.

Die Landung soll planmässig um 23.40 (17.40 Ortszeit Miami) stattfinden. Dort sind augenblicklich 30 Grad.
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Verfasst von: dusdo | 20. Oktober 2009

Vorabendcheckin in DUS

Na das ging ja ruck zuck. Kaum 5 Minuten hat das Kofferaufgeben und der Check-In gedauert.

Es waren drei Schalter geöffnet und keine anderen Reisenden zu sehen.

Ich war überrascht, dass nicht in die Koffer geguckt wurde. Das war bei Martinair in Amsterdam und bei Delta in Frankfurt anders. Dort mussten die Koffer geöffnet werden, es wurde gefragt, ob man seine Sachen, besonders die elektronischen in den letzten 2 Wochen aus der Hand gegeben oder zur Reparatur hatte. Die nette Dame meinte, dass nur wenn der Scanner etwas verdächtiges anzeigen würde, wir morgen die Koffer öffnen müssen. In Deutschland darf die Fluggesellschaft bzw. der Flughafen das Gepäck, anders als in USA, nicht selber öffnen. Wusste ich auch noch nicht.

Morgen geht der Flug um 13.40 Uhr. Eine Stunde vorher müssen wir die Eingangskontrolle passiert haben.

So, ich sag‘ dann mal, bis morgen bzw. übermorgen.

Noch ein mal schlafen…

Verfasst von: dusdo | 19. Oktober 2009

Der Countdown kann beginnen

So, noch 2 mal schlafen.

Die Koffer sind gerade gepackt, 1 Koffer 20 kg, eine Tasche 13 kg, eine Tasche 12 kg. Und eine leere Reisetasche ist noch im Koffer verpackt.

Morgen um diese Zeit haben wir die Koffer schon am Spätschalter von Airberlin abgegeben. Wahrscheinlich kommen die dann in Miami als letzte auf das Gepäckband. Lassen wir und überraschen. Ich denke mal, dass die Maschine nicht ganz voll werden wird.

Bis jetzt hatten wir immer Glück mit der Immigration. Wir haben nie länger als eine Viertelstunde gewartet. *klopfaufsholz

Na und da wir einen Avis Mietwagen haben, wird es auch da nicht lange dauern.

Jetzt wird noch ein wenig um das Handgepäck gefeischt und dann gehts in die Heia.

Verfasst von: dusdo | 17. Oktober 2009

Die Vorbereitungen

Gestern habe ich 2 TSA Schlösser gekauft (http://de.wikipedia.org/wiki/TSA-Schloss), damit die Koffer ein wenig gegen klemm-und-klau geschützt sind.

Ein großer Textilkoffer und 2 Rollentaschen wurden als gut befunden, um mit zu dürfen.

Steckernetzteile für ipods, macbook, pda, handies, bluetooth-gps-maus etc. sind zusammengesucht.

Der Rasen wurde, kurz vor dem Regen noch einmal geschnitten.

Die Ipods wurden mit Hörbücher (meiner) und Musik (Kerstins) gefüllt.

Akkus für die Kameras sind geladen.

Das reicht für heute. Morgen schaun wir mal, was man denn so mitnehmen könnte.

Noch vier mal schlafen…

Verfasst von: dusdo | 15. Oktober 2009

Die Zähne, was sonst?

Wie immer, wenn es in die USA geht, gibts Zahnprobleme.

Diesmal ging es relativ glimpflich und schmerzlos ab. Mal was neues.

Ich beiss gestern auf eins von diesen leckeren Schoko-Karamell-Bonbon und schwupp, war es passiert. Die schöne Füllung aus dem Schneidezahn hat sich selbständig gemacht. Sah schon schön blöd aus.

Also heute morgen zum Zahnarzt meines Vertrauens und die Sache war nach einer viertel Stunde wieder gefixt. Nun soll er wieder halten.

Aber die Bonbons sind für mich tabu.

Übrigens, nur noch sechs Tage…

Verfasst von: dusdo | 13. Oktober 2009

Telefonkarte ist angekommen

Heute ist unsere Cellion Karte angekommen. Nun haben wir auch eine amerikanische Telefonnummer, womit wir erheblich günstiger aus Florida telefonieren können als mit der deutschen Karte.

Lustig,  dabei ist ein 96 seitiges Büchlein, das den Umgang mit der Karte und das Telefonieren damit erklärt.

Auch eine Zugangskarte zum Festnetztelefonieren ist dabei. Damit wir es noch günstiger.

cellion

Verfasst von: dusdo | 11. Oktober 2009

Noch 10 Tage…

Ich kanns gar nicht mehr abwarten. Das Reisefieber steigt.

Hier ist Dauerregen und in Miami 32 Grad und Sonne. Und dazu noch 29 Grad Wassertemperatur.

Die Koffer sind schon zusammengesucht. Der große Koffer ist genauso wie er in den Abmaßen sein darf. Er dürfte auch keinen cm größer sein. Da wir mit 2 Koffern reisen, in denen wir weitere Reisetaschen packen, werden auch die Einkäufe aus Florida gut hineinpassen. Noch dürfen wir ja pro Person je 2 Koffer mit je 23 Kg mitnehmen. Wahrscheinlich zum letzten mal, da die meisten Fluggesellschaften nur noch einen Koffer ohne Zusatzgebühr gestatten. Für den nächsten Koffer werden dann pro Strecke noch einmal 50 Euro bzw. 50 Dollar fällig.

Mal schauen, ob mein Sohn an die Taucherbrille denkt. ANsonsten gibts halt zwei neue im Walmart.

Nur noch 10 Tage…

Verfasst von: dusdo | 9. Oktober 2009

Parkplatz

Ich habe gerade einen Parkplatz auf P24 gebucht. Gekostet hat der Spass 59 Euro plus 4 Euro Reservierungsgebühr.

Letztendlich haben wir uns gegen die S-Bahn entschieden, da der Rückweg im eigenen Wagen doch komfortabler ist, als sich mit dem Gepäck im Zug zu bewegen. Und teurer wäre der Spass auch geworden.

Ab P24 geht übrigens ein Shuttle-Bus. Damit ist man dem Sky-Train nicht ausgeliefert.

Verfasst von: dusdo | 8. Oktober 2009

Noch 13 Tage…

Ich hab‘ den Blog auf meiner Seite nicht hinbekommen, deshalb habe ich jetzt diese Software genommen. Ohne viel Einrichtungsgedönse läuft sie problemlos.

Mal schauen, wie das mit dem Einbinden der Fotos so klappt.

Übrigen: Nur noch 13 Tage.

resized_Irland 2007 Rückflug Weeze-1

Verfasst von: dusdo | 5. Oktober 2009

Noch 16 Tage…

Nun, heute sind es nur noch 16 Tage bis zum Abflug.

Hatte ich schon erwähnt, dass wir diesmal von Düsseldorf abfliegen?
Wir werden am Abend vorher einchecken, damit wir am Abflugtag nicht so viel um die Ohren haben und an einer langen Abfertigungsschlange warten müssen.

Die Sitze sind schon vorreserviert, sodass wir am Fenster sitzen können und nicht in die Mitte müssen. Für mich ein nogo, da ich bei meiner Länge dort nicht schlafen kann.

Ja, wir werden nicht mit der Bahn hinfahren, da der Preis für Taxi und Bahn genauso hoch ist wie ein Parkplatz am Flughafen. Da ist das Auto dann doch bequemer.Mit sechs Gepäckstücken in der Bahn ist uncool.

Verfasst von: dusdo | 4. Oktober 2009

Der Anfang…

Hallo,
dies ist mein erster Versuch einen Urlaubsblog zu erstellen.

Das Projekt: Florida Rundreise
Der Beginn: 21.10.2009
Das Ziel: Florida
Die Aufgabe: Rundreise

Die Protagonisten: Dirk und Kerstin

Die Fluggesellschaft: AirBerlin

Das Ende: 5.11.2009

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